Politiker Stopp

Falschmeldung!

Published on 04.03.2006 by Zelot
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Traditionelle journalistische Institutionen werfen Blogs immer wieder unseriöse Berichterstattung vor, dass Blogs sich nicht an journalistische Prinzipien halten und keine eigene Recherche betreiben, die über eine Wiki oder Google Abfrage hinausgeht. Damit haben sie auch recht. Ein weitere Vorwurf lautet, dass sich Falschmeldungen in der Blogsphäre wie ein Lauffeuer verbreitet. Auch damit haben sie recht.

Den traditionelle journalistische Institutionen scheint es aber auch nicht besser zu gehen. Das alte Lied der Agenturmeldungen Abschreiben. :D

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TP: Wenn Fernsehsender und Zeitungen irren

Wie Söldner zu Geschäftleuten wurden

Published on 04.03.2006 by Zelot
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Bezahlte Erbringer von militärischen Dienstleistungen sind in der Kriegsgeschichte nicht unbekannt. Über Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende ist der Einsatz von Söldnern überliefert und ihr Ruf ist nicht der beste. Daher versuchen PMCs (Private Military Company) auch stets sich durch ihre eigene Präsentation vom unsauberen Image der Söldner abzuheben. So ist auf fast allen Webseiten von PMCs und in ihren Broschüren und Erklärungen zu lesen, dass sie stets im Rahmen nationaler und internationaler Gesetze agierten, nur in den Dienst völkerrechtlich anerkannter Subjekte treten, die Achtung der Menschenrechte ein striktes Gebot im Rahmen ihrer Tätigkeiten darstellt und sie zudem für “Demokratie und Frieden” arbeiten. Der Lobbyverband, in dem sich zahlreiche PMCs zusammen geschlossen haben nennt sich irreführender Weise

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TP: Wie Söldner zu Geschäftleuten wurden

Suchsland schlägt wieder zu – Die Kreuzritter von Narnia

Published on 04.03.2006 by Zelot
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Bibel und Business gehen Hand in Hand: Mit Disney’s Kriegskitschfantasy “Der König von Narnia”, setzt Amerikas Christliche Rechte pünktlich vor Weihnachten zu ihrem neuesten Kreuzzug an. Das Sündenbabel Hollywood soll geschliffen, die USA und der Rest der Welt mit militanter Sanftheit zum wahren Glauben bekehrt werden. Denn noch deutlicher als der dumpf-reaktionäre “Herr der Ringe” und der postmoderne “Harry Potter” verkündet “Narnia” eine Message. Und nebenbei lässt sich mit der Verfilmung des Kinderbuchs von Margaret Thatchers Lieblingsautor C.S. Lewis (1898-1963) auch noch kräftig Geld scheffeln.

Mit dem “Narnia”-Projekt steht die “Anschutz Film Group” an der Spitze des Kreuzzuges der christlichen Fundamentalisten im Kulturkampf gegen alles, was ihnen “liberal” scheint – wozu auch weite Kreise der konservativen Medien gehören. Ihre neueste Waffe ist globales Entertainment, das idealisiert und verklärt, eine Welt zeigt, die christlich durchwirkt ist, und so etwas wie eine zukünftige globale Leitkultur skizziert.

Das Bemerkenswerteste an diesem ideologischen Projekt ist aber etwas anderes: Die Tatsache, dass auch dieses der Dialektik der Aufklärung nicht ausweichen kann. So mies jeder Liberalismus gemacht wird, so sehr feiert man den Kapitalismus, so sehr man das sinnleere Blockbuster-Teenie-Mainstreamkino verachtet, so klar setzt man ihm ein sinnhaltiges Blockbuster-Teenie-Mainstreamkino entgegen.

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TP: Die Kreuzritter von Narnia

Krieg der Kulturen

Published on 03.03.2006 by Zelot
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Auf Telepolis sind, wiedereinmal, eine Reihe interessanter Artikel über Terrorismus, sowohl von Islamischen als auch von westlichen Staatsorganen, erschienen.

Das Spektrum der Artikel reich von beunruhigenden Berichten aus Britannien:

Die Schauspieler des auf der Berlinale preisgekrönten Films über Guantanamo wurden bei der Ankunft am Flughafen von der Polizei nach dem britischen Antiterrorgesetz festgehalten und verhört.

“Alles ganz normal”

Über das übliche Geschwätz über Killerspiele:

Und was hat das mit der Problematik der “Kleinwaffen” zu tun?

Jürgen Grässlin: Der Weg vom virtuellen Kriegsspiel zum Schlachtfeld ist näher, als Politiker, Rüstungsproduzenten und Militärs eingestehen möchten: In den Killerspielen wird mit den neuesten Kleinwaffentypen, beispielsweise dem G3-Nachfolgegewehr G36, geschossen und reihenweise gemordet.

“Die Saat des Teufels der Zerstörung”

Bis zu einer hochinteressanten Analyse über die Motivationen von islamischen Terroristen:

Der Prophet Mohammed wurde anfangs in Mekka verspottet und sollte gar ermordet werden. Schließlich wurde er aus der der Stadt vertrieben. Nur die treuesten Anhänger, Vorbild bis heute, folgten ihm in die Wüste ins Exil nach Medina und bildeten 620 bis 622 n.Chr. die Urzelle des Islams.

Diese Leute suchen ein Gerechtigkeitsmodell […]. Sie versuchen diese Gemeinschaft des Propheten auf Erden wiederauferstehen zu lassen […]. Sie lebten ohne Möbel, teilten sich Auto und Bankkonto, wie eine kleine Kommune.

Dr. Marc Sagemann über die Hamburger Studenten-WG

Die Ungläubigen haben uns die Armut gebracht und uns gezwungen, nach Europa auszuwandern. Und hier geben sie uns nichts als Krümel und Almosen. Wir machen die Arbeit, die die Deutschen nicht tun wollen, waschen Teller, putzen Toiletten.[…] wir arbeiten für sie wie Sklaven. […]

Du hast die Aufgabe, die Herrschaft der Ungläubigen zu beseitigen, ihre Kinder zu töten, ihre Frauen zu erbeuten und ihre Häuser zu zerstören. Sei in dieser Welt wie ein Fremder. Sei kein Gefangener Deines Geldes. Jihad ist die einzige Lösung, diese Welt zu verändern. […]

Die Demokratie ist die Religion der Ungläubigen und wird der ganzen Welt aufgezwungen. Das Volk wählt eine Partei von selbst ernannten Götzen. Wenn europäische Parlamente Feindseligkeiten gegen Muslime anzetteln, ist die Bevölkerung mitverantwortlich, denn sie beteiligt sich durch Wahlen, Steuern, Presse. Die Presse ist ja die vierte Macht im Staate. Deshalb sind diese Ungläubigen Krieger. Und da sie Krieger sind, sind ihre Vermögen, ihre Ehre, ihre Seelen und alles, was sie besitzen, für die Muslime antastbar.

Mohammed Fazazi in der Hamburger Moschee Al-Quds

Es war kontraproduktiv, dass man sie so überhöht hat, das man sie als Feinde des Staats qualifiziert hat, dass man sogar gedacht hat, sie könnten tatsächlich unseren Staat bedrohen.

Prof. Lorenz Böllinger, Psychologe und Kriminologe, über die RAF

Es ist auch heute keine Bedrohung der Weltordnung, es wird aber derart stilisiert, es wird auch suggeriert, dass das nun immer schlimmer werden würde.

Prof. Lorenz Böllinger über Al-Kaida

Die USA sind in Afghanistan einmarschiert und haben dort die Ausbildungslager und die Verstecke zerstört. Sie haben die Geldströme größtenteils unterbrochen […] Wenn sich neue Aktivisten nun dem Jihad anschließen wollen, können sie nicht länger nach Afghanistan reisen, […] sie müssen ihr eigenes Geld zusammenbekommen, sie müssen sich eigenständig ausbilden. Und genau das machen sie mit Hilfe des Internets. […] Das Internet ist heute die virtuelle Hand, die den weltweiten Terror organisiert. […] Zudem erweckt das Internet den Eindruck einer großen Anzahl von Menschen. Nehmen wir mal an, dass nur 100 Menschen auf der ganzen Welt das glauben, was man selber glaubt. Weil sie alle auf derselben Seite anzutreffen sind, glaubst Du, dass die Zahl viel größer ist.

Dr. Marc Sageman, Psychiater

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TP: Warum Terroristen töten
TP: “Die Saat des Teufels der Zerstörung”
TP: Alles ganz normal

Suchsland schlägt wieder zu – Tal der Wölfe – Irak

Published on 02.03.2006 by Zelot
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Warum dürfen Türken eigentlich keine schlechten Filme machen? Und seit wann sind Dummheit und schlechter Geschmack in Deutschland verboten?

Tatsächlich steckt hinter der ganzen Aufregung aber ein tieferer Konflikt: “Tal der Wölfe – Irak” trifft ins Herz einer westlichen Gesellschaft, in der die Angst regiert, und illustriert eine erschreckende Unsicherheit.

Es kann also kein Zweifel sein: Der Film ist einseitig, er zeigt ein antiamerikanisches Zerrbild, man darf ihn stilistisch als übles Machwerk bezeichnen. Ästhetisch dominiert wird alles von den Stereotypen des Actionfilms: Explosionen, Schießereien. Und darin ist das vermeintlich antiamerikanische Manifest dann ein sehr amerikanischer Film, der das übliche Gut-Böse-Schema Hollywoods übernimmt und in “Rambo”-Manier fortsetzt. Nur werden diese stilistischen Mittel gegen die Amerikaner gewendet. Das ist legitim, denn diese Mittel gehören schließlich nicht den USA.

Zudem ist “Tal der Wölfe” viel komplexer, als man auf den ersten Blick annimmt: Eine bittere Studie über Freundschaft und Versöhnung, die oszilliert zwischen Pathos und nacktem Zynismus, das von Provokation und Zweifel geprägt ist. Schließlich wird hier, auch wenn dies kein Fall jenes Kunstkinos ist, das man hier normalerweise zeigt, unglaublich viel geredet und deklamiert, schließlich ist eine Hauptfigur des Films ein Priester und Sufi-Meister, der einen ganz anderen friedfertigen Islam repräsentiert, sich der Botschaft des Films widersetzt, gegen Selbstmordattentäter wettert, gegen Heilige Kriege (“Wer einen Unschuldigen tötet, der hat die ganze Menschheit getötet.”) und für Versöhnung.

Abu Ghraib ist kein perverser Regieeinfall eines durchgeknallten Filmemachers

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TP: Von einer Gesellschaft, die auszog, das Gruseln zu lernen

Der Irrsinn der Religion des Geistigen Eigentums

Published on 18.02.2006 by Zelot
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Würden Moslems ihren Propheten als Markenzeichen eintragen, hätten sie gute Chancen, die Karikaturen sofort und fast überall qua WTO und andere internationale Organe zu unterbinden. Scientologen begriffen diesen Effekt eher: 1995 konnte die Church of Scientology wegen einer von ihr als Verletzung des Urheberrechts eingestuften Weitergabe von religiösen “Geheimnissen” in Scientology-kritischen Newsgroups die Herausgabe des Namens eines Benutzers eines anonymen Remailers in Finnland erzwingen und leitete damit das Ende das Mythos vom unzensierbaren Internet ein.

Zensur geschieht auch über ein Klima der Überwachung und der Angst das die Abmahnungen, Klagen und Gesetzesänderungen schaffen. Hier findet sich die von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten beklagte Selbstzensur in weitaus größerem Ausmaß statt als anderswo.

Technologieverbote, wie sie die Religion vom “Geistigen Eigentum” im amerikanischen DMCA und in der Europäischen Urheberrechtsrichtlinie durchsetzen konnte, sind wesentlich einschneidendere Maßnahmen als etwa ein Bilderverbot – man stelle sich nur einmal vor was wäre, wenn die “Mullahs” ein Verbot von Photoshop, Gimp und von Malstiften in Europa fordern würden.

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TP: Der Balken im Auge

Das Trainingscamp zuhause

Published on 15.02.2006 by Zelot
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Der Computer zuhause ist heutzutage das Trainingscamp

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TP: Das Trainingscamp zuhause

Die Wurzel allen Übels – Religion

Published on 09.02.2006 by Zelot
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Was ist die Wurzel allen Übels?
Religionen, vor allem Offenbarungsreligionen.

Religion ist Gift

Mao Tse-Tung

Religion ist eine Krücke für diejenigen, die nicht Kraft dazu haben, das Unbekannte ohne Hilfe zu ertragen

Robert Anson Heinlein

Ein Artikel bei Telepolis zeigt, dass religiöse Gesellschaften in keinster Weise besser sind, als säkulare Gesellschaften, wie es z. B. immer wieder von konservativen Politkern behauptet wird.

Links extern:
TP: Sind religiöse Gesellschaften “besser”?

Suchsland schlägt wieder zu

Published on 08.02.2006 by Zelot
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Rüdiger Suchsland ist einer meiner Lieblingsautoren bei Telepolis (Mittelerde ist ein geistiges Ground Zero, Die Wahrheit über “Der Herr Der Ringe – Die Rückkehr des Königs”).
Zu seinem Repertoire gehören aber nicht nur Filmkritiken, sondern auch Analysen von aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen mit ihrem historischen Hintergrund und Kritik an der Medienlandschaft, die der in Essays auf Telepolis veröffentlicht.
Hier eine kleine Auswahl.

Links extern:
TP: Die gelbe Gefahr
TP: Die Selbstzerstörung der Christenheit
TP: “Süßstoff-Offensive”

Telepolis Review und Preview von Quake 4 und S.T.A.L.K.E.R

Published on 01.02.2006 by Zelot
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Auf Telepolis sind Reviews zu F.E.A.R., Quake 4, abstrakten PSP und Nintendo DS Spielen, sowie ein Preview von S.T.A.L.K.E.R. erschiene. Anders als den üblichen PC Spielezeitschriften sind diese Artikel kein Teil der Marketingmaschinerie.
Wenn der Heise Verlag eine PC Spiegelschrift auf den Markt bringen würde, würde ich diese sofort abonnieren.

Links extern:
TP: Dieses subtile Gefühl der Angst
TP: Zurück zur Sturm-und-Drang-Zeit der Egoshooter
TP: S.T.A.L.K.E.R. – ein Nachruf?
TP: Spiele lieber ungewöhnlich

Leitkultur? Ja bitte!

Published on 05.12.2005 by Zelot
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… aber zur richtigen: der von Humanität, Aufklärung und Menschenrechten

Links extern:
“Leitkultur Humanismus und Aufklärung” oder “weltanschaulich-religiöse Neutralität des Staates”? | Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA)
TP: Ja zur Leitkultur ?
Leitkultur Humanismus und Aufklärung

Gewalt und Computerspiele

Published on 06.04.2005 by Zelot
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Ich habe eine Reihe von Artikel aus Telepolis und Mainstream Medien (Spiegel, ZDF) zusammengetragen, die sich mit dem Thema Gewalt und Computerspiele, einem der Kernthemen von Kill More People.de, beschäftigen. Wie üblich schüren die Mainstream Medien die Vorurteile gegenüber Computerspielen.

Das kleine Bildchen veranschaulicht sehr deutlich, welche Meinung von den Mainstream Medien vertreten wird.

Links extern:
TP: Computerspiele, Gewalt und Meinungsfreiheit
TP: “Killerspiele im Kinderzimmer”
TP: Warnung vor “killografischen” Spielen
TP: The Most Dangerous Game
TP: Medienrummel um umstrittenes Gewalt-Computerspiel sorgt für steigende Nachfrage
Studie behauptet: Gewaltspiele fördern unsoziales Verhalten – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE
ZDF.de – Video-Gemetzel im Kinderzimmer
GTA – San Andreas: Der pervertierte amerikanische Traum – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE
Die Verdoomung der Republik – sueddeutsche.de – Kultur
Umstrittene Studien: “Computerspiele machen dumm” – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE
Kritik an Rennspielen: Drängeln, rammen, rasen – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE
Offene Diskussion: Kriminelle Jugend dank PC und Fernseher? – Golem.de

“GTA”-Prozess: Kreuzzug des Spiele-Inquisitors – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE
Elternecke: Ist der Tod ein Computerspiel? – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE

Nolympia

Published on 06.04.2005 by Zelot
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Kill More People.de unterstützt natürlich die Anti-Olymische Bewegung. In Hinblick auf die geplante Bewerbung Müchens für die olympischen Winterspiele 2014/2018 werde ich über die Nolympia Bewegung in kürze einen Artikel schreiben.

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Nolympia Anti-olympischer Komitee Leipzig
TP: Für Olympia in den Tod

Die Wahrheit über “Der Herr Der Ringe – Die Rückkehr des Königs”

Published on 04.01.2004 by Zelot
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Des Königs neue Kleider: Klare positive Helden, die mit Muskelkraft, Mut und manchmal auch Verstand so richtig aufräumen, und alles Böse in einem apokalyptischen Finale vertilgen. Auch der dritte Teil von Peter Jacksons “Herr der Ringe”-Verfilmung liefert genau das, wonach sich offenbar in einer unübersichtlichen Gegenwart viele sehnen: Eindeutigkeit. Man muss diese Form Neuer Mythologie nicht mögen, um zu erkennen, dass sie elementar etwas mit Kino zu tun hat, und offenbar unbewusste Sehnsüchte des breiten Publikums befriedigt. Mit welchen Inhalten dies hier geschieht, ist eine andere Frage und ein gutes Thema für kulturwissenschaftliche Seminare.

Mit der Zeit nervt die schwülstige Sprache aber doch ziemlich, dreieinhalb Stunden sind ja auch kein Pappenstil, und von Dialog-Blabla wie “Die Sterne sind verhüllt. Es rührt sich im Osten eine schreckliche Bosheit.” – “Wenn die Leuchtfeuer Gondors entzündet sind…” – “Sie müssen entzündet werden…” – “Das werden sie.” – “Folge dem Fluss” – “Dinge geraten ins Rollen, die nicht aufzuhalten sind.” können einem irgendwann ganz schön die Ohren klingeln. “Du redest einfach zu viel.” – ein erholsamer Satz, und dann guckt man lieber den Hobbits beim Kiffen am Lagerfeuer zu.

Keine Charaktere, keine Entwicklung, keine Differenziertheit, keine Abgründe – nur die simplen Antinomien von Gut und Böse, schön und hässlich, Licht und Dunkelheit, Höhe und Tiefe, Feuer und Wasser, kleinen Menschen und großer Natur, Freiheit und Schicksal – das ist in dieser Schlichtheit zu wenig für insgesamt über acht Stunden Film.

Hexenkönig”, eine Art Darth Vader von Mittelerde: Man sieht sein Gesicht nicht, er redet mit ähnlich abgründiger Stimme, lässt sich allerdings dann doch vergleichsweise schnell besiegen – und entpuppt sich auch nicht als Frodos Vater oder so ähnlich.

Der Krieg den Gandalf, Aragorn und Co gegen Mordor führen, ist auch ein Vernichtungskrieg, der die gleiche Auslöschung will, wie der Gegner. Wie das Buch ist dies ein Film, der eine Welt mit verschiedenen Lebewesen beschreibt, und einige dieser Lebewesen als lebensunwert, und damit ihre Vernichtung rechtfertigt – ernstgenommen jedenfalls.

Der Lichtstab funktioniert etwa so, wie bei Winnetou die Silberbüchse, und man fragt sich als Nichteingeweihter, warum das Ding nicht schon fünf Minuten früher zum Einsatz kam, und warum nicht später noch ein paar Mal. Aber dann hätte es womöglich Buch und Film gar nicht gegeben. So kommt es zur Schlacht, jetzt aber wirklich zur entscheidenden.

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Tolkien reloaded
Ein Ring, sie zu knechten, sie ewig zu binden..

Im Herz der Finsternis, oder hätte der Führer Splinter Cell gespielt?

Published on 04.05.2003 by Zelot
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So zumindest könnten man die Einleitung des Autor dieses sehr interessanten und langen Telepolis Artikels interpretieren, in dem er sich sehr intensiev mit Splinter Cell auseinandersetzt.
Der Autor zieht über die in Computerspiel üblichen Simplifizierungen sowie die üblichen amerikanischen Klischees her, die sich in Splinter Cell sowohl in Form den Helden Sam Fischer und dessen Gegner manifestieren, um am Ende zum schluss zu gelangen, dass Splinter Cell in gewisser weise, möglicherweise eine Satire ist. Etwas abstrus wird es an den Stellen, wenn der Autor über mehrere Absätze hinweg über die Quicksave/Load funktion philosophiert.
Die Antwort auf die Frage, ob der Führe nun Splinter Cell gespielt hätte, oder ob gar alle Menschen Ego-Sneaker mögen, kleine Führer sind, bleibt er aber schuldig.

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Telepolis: Im Herz der Finsternis