Politiker Stopp

Der Deutsche Journalisten-Verband möchte Sonderbehandlung bei Vorratsdatenspeicherung

Published on 26.02.2006 by Zelot
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Der Deutsche Journalisten-Verband sieht durch die Vorratsdatenspeicherung die Pressefreiheit bedroht.

Mal abgesehen davon, dass durch die Vorratsdatenspeicherung nicht nur die Pressefreiheit sondern viel elementarere Menschenrechte, wie das Recht auf freier Rede, das Recht auf Privatsphäre und die Unschuldsvermutung bedroht sind, erdreisten die diese Waldschrate JETZT, nach dem der “Kompromissvorschlag” (bei Menschenrechten darf es keine Kompromisse geben!) durch den Bundestag durchgewunken wurde, und vorher jahrelang durch die Institutionen wanderte, sich zu Wort zu melden.

User “dennis_fake aus” dem Hesie Forum hat sich wie Folgendermasen an den Deutsche Journalisten-Verband gewannt:

To: Michael Konken
Subject: Ihre Mitteilung zum Thema “verdachtsunabhaengige
Ueberwachung der Telekommunikation”
Date-Sent: Mittwoch, 22. Februar 2006 18:44

Sehr geehrter Herr Konken,

in Ihrer heutigen Mitteilung “DJV fordert: Journalisten von
Datenspeicherung ausklammern” sprechen Sie sich gegen die
systematische, verdachtsunabhängige Speicherung von Telefon- und
Internetdaten aus, da hierdurch “Pressefreiheit und Informantenschutz
[…] mit dieser Richtlinie in Gefahr” geraten und fordern deshalb
“Journalisten als Berufsgruppe von der Überwachung auszuklammern”.

Ich bin überrascht über diese Wortmeldung zum jetzigen Zeitpunkt,
schwelt diese Richtlinie nun doch bereits seit längerer Zeit. Die
Berichterstattung hierzu muß allerdings als mehr als mangelhaft
bezeichnet werden.

In einem Schreiben von vergangenem Samstag, das ich zu Ihrer
Information beifüge, an mehrere Medieneinrichtungen zum Beschluß des
Deutschen Bundestages zur verdachtsunabhängigen Überwachung der
Telekommunikation aller Bundesbürger ersuchte ich um eine
entsprechende Aufnahme in die Nachrichten.
Leider gab es hierauf so gut wie keine Reaktion und die wenigen
(genau zwei) Institutionen, die mir antworteten, verwiesen auf die
“Zustimmung im Bundestag als eine Formsache”, die keine Nachricht
wert sei, bzw. auf eine bereits erfolgte, verstärkte
Berichterstattung im vergangenen Dezember.
Eine solche konnte ich bereits damals nicht erkennen, wobei eben eine
solche Information der Bevölkerung und damit verbundene, mögliche
öffentliche Debatte zentral gewesen wäre.

Nun ist der Weg für die Richtlinie frei und der DJV meldet sich zu
Wort.

Dabei sprechen Sie völlig zu recht von einer Gefahr für die
Pressefreiheit und für Informanten.
Deswegen fordern Sie eine Ausnahme der Journalisten von dieser
Maßnahme.

Abgesehen von der technischen Unmöglichkeit des Filterns im Vorfeld
bei einer pauschalen Überwachung und so sehr ich Ihre Kritik teile,
kann ich doch nicht nachvollziehen, wieso Sie nun lediglich für diese
Berufsgruppe eine Ausnahme verlangen. Natürlich sind Sie deren
Sprecher, doch gerade auch in der Aufgabe des Journalismus der
kritischen Begleitung politischer Entscheidungen und der Stellung als
Informant sowie Repräsentant der Öffentlichkeit hätten Sie schon
längst viel deutlicher Stellung beziehen müssen, als Sie es taten.

Tun Sie dies doch aber bitte jetzt.

Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang an Ihre Pressemitteilung vom
25. Oktober 2005 “Anti-Terror-Kampf muss Platz für Medienfreiheit
lassen” erinnern.

Nicht nur Journalisten und deren Informanten haben das Recht auf eine
grundsätzliche Vermutung der Unschuld, sondern jeder Bürger.
Meinungsfreiheit ist nicht nur im Rahmen der Pressefreiheit gültig,
sondern ebenfalls für jeden Bürger.

Ich ersuche Sie daher, Ihre Kollegen auf diesen Sachverhalt
hinzuweisen mit der eindringlichen Bitte, darüber – wenigstens jetzt
– ausführlich zu berichten.

Mit freundlichen Grüßen

Links extern:
heise online – Journalisten-Verband sieht Pressefreiheit durch Datenspeicherung gefährdet
c’t aktuell – Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten in der Telekommunikation
c’t aktuell – Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten in der Telekommunikation

Der Irrsinn der Religion des Geistigen Eigentums

Published on 18.02.2006 by Zelot
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Würden Moslems ihren Propheten als Markenzeichen eintragen, hätten sie gute Chancen, die Karikaturen sofort und fast überall qua WTO und andere internationale Organe zu unterbinden. Scientologen begriffen diesen Effekt eher: 1995 konnte die Church of Scientology wegen einer von ihr als Verletzung des Urheberrechts eingestuften Weitergabe von religiösen “Geheimnissen” in Scientology-kritischen Newsgroups die Herausgabe des Namens eines Benutzers eines anonymen Remailers in Finnland erzwingen und leitete damit das Ende das Mythos vom unzensierbaren Internet ein.

Zensur geschieht auch über ein Klima der Überwachung und der Angst das die Abmahnungen, Klagen und Gesetzesänderungen schaffen. Hier findet sich die von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten beklagte Selbstzensur in weitaus größerem Ausmaß statt als anderswo.

Technologieverbote, wie sie die Religion vom “Geistigen Eigentum” im amerikanischen DMCA und in der Europäischen Urheberrechtsrichtlinie durchsetzen konnte, sind wesentlich einschneidendere Maßnahmen als etwa ein Bilderverbot – man stelle sich nur einmal vor was wäre, wenn die “Mullahs” ein Verbot von Photoshop, Gimp und von Malstiften in Europa fordern würden.

Links extern:
TP: Der Balken im Auge

Kein Rotes Kreuz mehr für Health packs in Computerspiele

Published on 09.02.2006 by Zelot
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Das kanadische Rote Kreuz verlangt von Computerspieleentwicklern, dass diese nicht mehr das Rot Kreuz Symbol in ihren Spielen benutzen. Das kanadische Rote Kreuz möchte verhindern, dass das Rote Kreuz mit brutalen Computerspielen und vulgären Ausdrücken, die den humanitären Zielen der Organisation widersprechen, in Verbindung gebracht wird. Als mögliche juristische Angriffpunkte das Urheberrecht dienen.
Was würde passieren, wenn das Rote Kreuz einen Prozess gewinnen würde? Müssten dann für alle auf dem Markt erhältlichen Spiele ein Verkaufsstopp, zumindest in Kanada, erlassen werden, bis es einen Patch gibt? Werden wir in Zukunft neben grünem Blut auch grüne Kreuze sehen? Würde ja passen. Den roten Halbmond können wir auch nicht nehmen, es ist die gleiche Organisation und unsere islamischen Freunde könnten uns das übel nehmen (GTA III Hot Coffee). Und wozu dass führen kann, sehen wir gerade.

The fact that the Red Cross is … used in videos which contain strong language and violence is also of concern to us in that they directly conflict with the basic humanitarian principles espoused by the Red Cross movement.

[UPDATE]
Auch das britische Rote Kreuz hat gegen die Verwendung des Rot Kreuz Symbols in Computerspielen ausgesprochen.

Links extern:
Terra Nova: All Your Heals Are Belong To Us
: Canadian Red Cross Wants Its Logo Out Of Video Games : Igniq
Red Cross wants logo out of violent video games
Slashdot | Red Cross Condemns Misuse of Emblem In Games

Boycott Starforce Malware

Published on 08.02.2006 by Zelot
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StarForce ist ein Kopierschutzprogramm, das in Computerspielen zum Einsatz kommt. Dabei nimmt es umfassende Eingriffe in die Systemarchitektur des Betriebssystems vor und installiert u. a. eigene Treiber und Systemdienste. StarForce ist Malware ersten Gerades. Nicht nur, dass es mit dem Betrieb von SCSI Laufwerken interferiert und das Betriebssystem instabiler macht (als Windows eh schon ist), StarForce erschwert auch das Spielen von Geschützen Spielen unter Linux mit Cedega. StarForce ist nur ein Vorgeschmak auf die DRM Hölle, die auf uns zukommt, und die wir bekämpfen müssen.

Boing Boing, ein bekanntes Weblog, hatte StarForce ebenfalls als gefährliche Malware bezeichnet und wurde vom Hersteller von StarForce daraufhin mit einem Gerichtsprozess bedroht.
StarForce ist eine Bedrohung für die Freiheit von Computerspielern nicht nur online, sondern auch offline.

Kill More People unterstützt daher die Aktion “Boycott StarForce”.

Links extern:
Boycott Starforce
Boing Boing: Anti-copying malware installs itself with dozens of games
Boing Boing: StarForce threatens to sue me for criticizing its products
StarForce – Wikipedia
Games that use Starforce

China

Published on 05.12.2005 by Zelot
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China, die aufstrebende Nation.
Na dann viel Spaß.

Links extern:
抗日Flash专题 - 网易学院·教程
TP: Der Aufstieg Chinas zur politischen und wirtschaftlichen Weltmacht
TP: China setzt auf Online-Spiele
TP: Chinesischer Volksheld als Online-Spiel
TP: Anti-japanische Flash-Animationen im Internet