Politiker Stopp

Pixel sind auch nur Menschen

Published on 30.05.2011 by Zelot
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Ein Punkt, der in der “Killerspiel”-Debatte oft angeschnitten wird, ist das schiere Unverständnis, wie man denn da am Bildschirm “Menschen töten kann”. Normalerweise argumentieren wir Spieler damit, dass wir nie auf die Idee kommen würden, unseren virtuellen Gegnern irgendeine Form von Menschlichkeit zuzugestehen und somit auch keine Hemmungen haben, den digitalen Abzug zu drücken, immerhin ist es “nur ein Spiel”. Aber dabei darf man nicht vergessen, dass es immer mehr Spiele gibt, die darauf bauen, dass die Charaktere “menschlicher” werden. Schätze es wird Zeit, das Ganze mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Kolumne – Pixel sind auch nur Menschen

Bloody Redemption in 9 Violent Videogames

Published on 30.05.2011 by Zelot
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Members of the Supreme Court talked free speech this week when they debated a California law that would ban the sale of violent videogames to minors. The justices made some bloody good points — both for and against the law — that could hint at their final decision, which is expected before June.

“You are asking us to create a whole new prohibition which the American people never ratified when they ratified the First Amendment,” Scalia said. “What’s next after violence? Drinking? Smoking? Movies that show smoking can’t be shown to children?”

Here at Wired.com, we don’t understand what the fuss is all about. In order for a game to be regulated, the law would require it to have no redeeming social, political or cultural value. We did some brainstorming and found that even the most violent videogames are simply bursting with redeeming values, so none of them can be banned. Here’s the proof.

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Bloody Redemption in 9 Violent Videogames | GameLife | Wired.com

Jugendschutz – die Spielwiese der Moralisten

Published on 30.05.2011 by Zelot
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Ich glaube, der deutsche Jugendschutz ist nichts weiter als das letzte Refugium, die letzte Daseinsberechtigung für die arschverkniffenen Moralisten, die schon seit Adenauers Zeiten meinen, sie müßten über die “Unschuld” der Jugendlichen wachen.
Die Kapriolen die diese Institutionen schlagen sind nichts weiter als die Fortsetzung des Volkswartbundes, der in den Anfangszeiten der BRD bemüht war, nicht nur die Jugend, sondern auch den Rest der Bevölkerung vor “Schmutz und Schund” zu bewahren.

Links extern:
Jugendschutz – die Spielwiese der Moralisten | Jugendmedienschutz – Hilflose Versuche d… | Telepolis-Artikelforen
Jugendmedienschutz – Hilflose Versuche des Gesetzgebers? | Telepolis

“Verstörend und verrohend” – Die Abscheu gegen Crackdown

Published on 04.07.2010 by Zelot
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… der Inhalt des Computerspiels ist offensichtlich geeignet (§ 23 Abs. 1 JuSchG), Kinder und Jugendliche sozialethisch zu desorientieren, wie das Tatbestandsmerkmal “Gefährdung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihrer Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit” in § 18 Abs. 1 Satz 1 JuSchG nach ständiger Spruchpraxis der Bundesprüfstelle sowie höchstrichterlicher Rechtsprechung auszulegen ist. …
Zu den nach § 18 Abs. 1 JuSchG jugendgefährdenden Medien zählen vor allem unsittliche, verrohend wirkende, zu Gewalttätigkeit, Verbrechen oder Rassenhass anreizende Medien.
BPjM, Offizielle Indizierungsentscheidung zu “Crackdown”

Durch die Verknüpfung der optischen und akustischen Inhalte entstehen teilweise bedrückend wirkende Situationen, wenn beispielsweise eine brennende Spielfigur vor Schmerzen und in Panik schreit. Besonders grotesk und unmenschlich mutet außerdem die Option an, Leichen wie Gegenstände aufnehmen und werfen zu können. Die Möglichkeit, Leichen als Waffe zu verwenden und diese wie andere Gegenstände auf Spielfiguren werfen zu können, wertete das Gremium als in besonderem Maße verrohend.
BPjM, Offizielle Indizierungsentscheidung zu “Crackdown”

Links extern:
TP: “Verstörend und verrohend”
Crackdown – Wikipedia
Crackdown 2 – Wikipedia