Politiker Stopp

Gene Generation

Published on 24.04.2006 by Zelot
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Welcome to The Underworld of DNA Hacking
Gene Generation – Technomancer – Das Cyberpunk-Blog

Titanic 2 Preview

Published on 15.04.2006 by Zelot
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Rohtenburg – Keine Frage der Freiheit der Kunst

Published on 07.03.2006 by Zelot
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Auf Teleplois ist ein Artikel von Stefan Höltgen erschiene, der einstweiligen Verfügung gegen die Aufführung des Kinofilms “Rohtenburg” behandelt.
Der Tenor des Artikels lautetet, dass die einstweiligen Verfügung nicht gerechtfertigt ist, weil diese Freiheit der Kunst beeinträchtigt und weil die Gesellschaft ein Recht auf die künstlerische Aufarbeitung der Tat von Armin Meiwes hat

Ich stimme nicht zu, denn es geht nicht um die Freiheit der Kunst.

Werder bei “Rohtenburg” noch bei „Esra“ von Maxim Biller geht es um die Freiheit der Kunst, als vielmehr darum, dass Medienkonzerne Geld mit dem Privatleben von Menschen machen wollen. Jeder, egal ob Person der Zeitgeschichte oder nicht, hat das Recht sich dagegen zu wehren.

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TP: Übereinstimmungsüberprüfungen
Maxim Biller bleibt verboten

Sci-Fi Filme

Published on 04.03.2006 by Zelot
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Auf Pointless Waste of Time ist eine Liste von 10 SciFi Filmen erschienen, die so leider nie erschienen sind.

Brian Takle erklärt auf seiner Seite, in zwo Essays, die Bedeutung von The Matrix: Reloaded Explained und The Matrix: Revolutions Explained.

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The Top Ten Sci-Fi Films That Never Existed
Essays Collection: The Matrix Explained

Suchsland schlägt wieder zu – Die Kreuzritter von Narnia

Published on 04.03.2006 by Zelot
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Bibel und Business gehen Hand in Hand: Mit Disney’s Kriegskitschfantasy “Der König von Narnia”, setzt Amerikas Christliche Rechte pünktlich vor Weihnachten zu ihrem neuesten Kreuzzug an. Das Sündenbabel Hollywood soll geschliffen, die USA und der Rest der Welt mit militanter Sanftheit zum wahren Glauben bekehrt werden. Denn noch deutlicher als der dumpf-reaktionäre “Herr der Ringe” und der postmoderne “Harry Potter” verkündet “Narnia” eine Message. Und nebenbei lässt sich mit der Verfilmung des Kinderbuchs von Margaret Thatchers Lieblingsautor C.S. Lewis (1898-1963) auch noch kräftig Geld scheffeln.

Mit dem “Narnia”-Projekt steht die “Anschutz Film Group” an der Spitze des Kreuzzuges der christlichen Fundamentalisten im Kulturkampf gegen alles, was ihnen “liberal” scheint – wozu auch weite Kreise der konservativen Medien gehören. Ihre neueste Waffe ist globales Entertainment, das idealisiert und verklärt, eine Welt zeigt, die christlich durchwirkt ist, und so etwas wie eine zukünftige globale Leitkultur skizziert.

Das Bemerkenswerteste an diesem ideologischen Projekt ist aber etwas anderes: Die Tatsache, dass auch dieses der Dialektik der Aufklärung nicht ausweichen kann. So mies jeder Liberalismus gemacht wird, so sehr feiert man den Kapitalismus, so sehr man das sinnleere Blockbuster-Teenie-Mainstreamkino verachtet, so klar setzt man ihm ein sinnhaltiges Blockbuster-Teenie-Mainstreamkino entgegen.

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TP: Die Kreuzritter von Narnia

Krieg der Kulturen

Published on 03.03.2006 by Zelot
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Auf Telepolis sind, wiedereinmal, eine Reihe interessanter Artikel über Terrorismus, sowohl von Islamischen als auch von westlichen Staatsorganen, erschienen.

Das Spektrum der Artikel reich von beunruhigenden Berichten aus Britannien:

Die Schauspieler des auf der Berlinale preisgekrönten Films über Guantanamo wurden bei der Ankunft am Flughafen von der Polizei nach dem britischen Antiterrorgesetz festgehalten und verhört.

“Alles ganz normal”

Über das übliche Geschwätz über Killerspiele:

Und was hat das mit der Problematik der “Kleinwaffen” zu tun?

Jürgen Grässlin: Der Weg vom virtuellen Kriegsspiel zum Schlachtfeld ist näher, als Politiker, Rüstungsproduzenten und Militärs eingestehen möchten: In den Killerspielen wird mit den neuesten Kleinwaffentypen, beispielsweise dem G3-Nachfolgegewehr G36, geschossen und reihenweise gemordet.

“Die Saat des Teufels der Zerstörung”

Bis zu einer hochinteressanten Analyse über die Motivationen von islamischen Terroristen:

Der Prophet Mohammed wurde anfangs in Mekka verspottet und sollte gar ermordet werden. Schließlich wurde er aus der der Stadt vertrieben. Nur die treuesten Anhänger, Vorbild bis heute, folgten ihm in die Wüste ins Exil nach Medina und bildeten 620 bis 622 n.Chr. die Urzelle des Islams.

Diese Leute suchen ein Gerechtigkeitsmodell […]. Sie versuchen diese Gemeinschaft des Propheten auf Erden wiederauferstehen zu lassen […]. Sie lebten ohne Möbel, teilten sich Auto und Bankkonto, wie eine kleine Kommune.

Dr. Marc Sagemann über die Hamburger Studenten-WG

Die Ungläubigen haben uns die Armut gebracht und uns gezwungen, nach Europa auszuwandern. Und hier geben sie uns nichts als Krümel und Almosen. Wir machen die Arbeit, die die Deutschen nicht tun wollen, waschen Teller, putzen Toiletten.[…] wir arbeiten für sie wie Sklaven. […]

Du hast die Aufgabe, die Herrschaft der Ungläubigen zu beseitigen, ihre Kinder zu töten, ihre Frauen zu erbeuten und ihre Häuser zu zerstören. Sei in dieser Welt wie ein Fremder. Sei kein Gefangener Deines Geldes. Jihad ist die einzige Lösung, diese Welt zu verändern. […]

Die Demokratie ist die Religion der Ungläubigen und wird der ganzen Welt aufgezwungen. Das Volk wählt eine Partei von selbst ernannten Götzen. Wenn europäische Parlamente Feindseligkeiten gegen Muslime anzetteln, ist die Bevölkerung mitverantwortlich, denn sie beteiligt sich durch Wahlen, Steuern, Presse. Die Presse ist ja die vierte Macht im Staate. Deshalb sind diese Ungläubigen Krieger. Und da sie Krieger sind, sind ihre Vermögen, ihre Ehre, ihre Seelen und alles, was sie besitzen, für die Muslime antastbar.

Mohammed Fazazi in der Hamburger Moschee Al-Quds

Es war kontraproduktiv, dass man sie so überhöht hat, das man sie als Feinde des Staats qualifiziert hat, dass man sogar gedacht hat, sie könnten tatsächlich unseren Staat bedrohen.

Prof. Lorenz Böllinger, Psychologe und Kriminologe, über die RAF

Es ist auch heute keine Bedrohung der Weltordnung, es wird aber derart stilisiert, es wird auch suggeriert, dass das nun immer schlimmer werden würde.

Prof. Lorenz Böllinger über Al-Kaida

Die USA sind in Afghanistan einmarschiert und haben dort die Ausbildungslager und die Verstecke zerstört. Sie haben die Geldströme größtenteils unterbrochen […] Wenn sich neue Aktivisten nun dem Jihad anschließen wollen, können sie nicht länger nach Afghanistan reisen, […] sie müssen ihr eigenes Geld zusammenbekommen, sie müssen sich eigenständig ausbilden. Und genau das machen sie mit Hilfe des Internets. […] Das Internet ist heute die virtuelle Hand, die den weltweiten Terror organisiert. […] Zudem erweckt das Internet den Eindruck einer großen Anzahl von Menschen. Nehmen wir mal an, dass nur 100 Menschen auf der ganzen Welt das glauben, was man selber glaubt. Weil sie alle auf derselben Seite anzutreffen sind, glaubst Du, dass die Zahl viel größer ist.

Dr. Marc Sageman, Psychiater

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TP: Warum Terroristen töten
TP: “Die Saat des Teufels der Zerstörung”
TP: Alles ganz normal

Suchsland schlägt wieder zu – Tal der Wölfe – Irak

Published on 02.03.2006 by Zelot
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Warum dürfen Türken eigentlich keine schlechten Filme machen? Und seit wann sind Dummheit und schlechter Geschmack in Deutschland verboten?

Tatsächlich steckt hinter der ganzen Aufregung aber ein tieferer Konflikt: “Tal der Wölfe – Irak” trifft ins Herz einer westlichen Gesellschaft, in der die Angst regiert, und illustriert eine erschreckende Unsicherheit.

Es kann also kein Zweifel sein: Der Film ist einseitig, er zeigt ein antiamerikanisches Zerrbild, man darf ihn stilistisch als übles Machwerk bezeichnen. Ästhetisch dominiert wird alles von den Stereotypen des Actionfilms: Explosionen, Schießereien. Und darin ist das vermeintlich antiamerikanische Manifest dann ein sehr amerikanischer Film, der das übliche Gut-Böse-Schema Hollywoods übernimmt und in “Rambo”-Manier fortsetzt. Nur werden diese stilistischen Mittel gegen die Amerikaner gewendet. Das ist legitim, denn diese Mittel gehören schließlich nicht den USA.

Zudem ist “Tal der Wölfe” viel komplexer, als man auf den ersten Blick annimmt: Eine bittere Studie über Freundschaft und Versöhnung, die oszilliert zwischen Pathos und nacktem Zynismus, das von Provokation und Zweifel geprägt ist. Schließlich wird hier, auch wenn dies kein Fall jenes Kunstkinos ist, das man hier normalerweise zeigt, unglaublich viel geredet und deklamiert, schließlich ist eine Hauptfigur des Films ein Priester und Sufi-Meister, der einen ganz anderen friedfertigen Islam repräsentiert, sich der Botschaft des Films widersetzt, gegen Selbstmordattentäter wettert, gegen Heilige Kriege (“Wer einen Unschuldigen tötet, der hat die ganze Menschheit getötet.”) und für Versöhnung.

Abu Ghraib ist kein perverser Regieeinfall eines durchgeknallten Filmemachers

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TP: Von einer Gesellschaft, die auszog, das Gruseln zu lernen

Die Wahrheit über “Der Herr Der Ringe – Die Rückkehr des Königs”

Published on 04.01.2004 by Zelot
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Des Königs neue Kleider: Klare positive Helden, die mit Muskelkraft, Mut und manchmal auch Verstand so richtig aufräumen, und alles Böse in einem apokalyptischen Finale vertilgen. Auch der dritte Teil von Peter Jacksons “Herr der Ringe”-Verfilmung liefert genau das, wonach sich offenbar in einer unübersichtlichen Gegenwart viele sehnen: Eindeutigkeit. Man muss diese Form Neuer Mythologie nicht mögen, um zu erkennen, dass sie elementar etwas mit Kino zu tun hat, und offenbar unbewusste Sehnsüchte des breiten Publikums befriedigt. Mit welchen Inhalten dies hier geschieht, ist eine andere Frage und ein gutes Thema für kulturwissenschaftliche Seminare.

Mit der Zeit nervt die schwülstige Sprache aber doch ziemlich, dreieinhalb Stunden sind ja auch kein Pappenstil, und von Dialog-Blabla wie “Die Sterne sind verhüllt. Es rührt sich im Osten eine schreckliche Bosheit.” – “Wenn die Leuchtfeuer Gondors entzündet sind…” – “Sie müssen entzündet werden…” – “Das werden sie.” – “Folge dem Fluss” – “Dinge geraten ins Rollen, die nicht aufzuhalten sind.” können einem irgendwann ganz schön die Ohren klingeln. “Du redest einfach zu viel.” – ein erholsamer Satz, und dann guckt man lieber den Hobbits beim Kiffen am Lagerfeuer zu.

Keine Charaktere, keine Entwicklung, keine Differenziertheit, keine Abgründe – nur die simplen Antinomien von Gut und Böse, schön und hässlich, Licht und Dunkelheit, Höhe und Tiefe, Feuer und Wasser, kleinen Menschen und großer Natur, Freiheit und Schicksal – das ist in dieser Schlichtheit zu wenig für insgesamt über acht Stunden Film.

Hexenkönig”, eine Art Darth Vader von Mittelerde: Man sieht sein Gesicht nicht, er redet mit ähnlich abgründiger Stimme, lässt sich allerdings dann doch vergleichsweise schnell besiegen – und entpuppt sich auch nicht als Frodos Vater oder so ähnlich.

Der Krieg den Gandalf, Aragorn und Co gegen Mordor führen, ist auch ein Vernichtungskrieg, der die gleiche Auslöschung will, wie der Gegner. Wie das Buch ist dies ein Film, der eine Welt mit verschiedenen Lebewesen beschreibt, und einige dieser Lebewesen als lebensunwert, und damit ihre Vernichtung rechtfertigt – ernstgenommen jedenfalls.

Der Lichtstab funktioniert etwa so, wie bei Winnetou die Silberbüchse, und man fragt sich als Nichteingeweihter, warum das Ding nicht schon fünf Minuten früher zum Einsatz kam, und warum nicht später noch ein paar Mal. Aber dann hätte es womöglich Buch und Film gar nicht gegeben. So kommt es zur Schlacht, jetzt aber wirklich zur entscheidenden.

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Tolkien reloaded
Ein Ring, sie zu knechten, sie ewig zu binden..

“Rendezvous with Rama” wird verfilmt

Published on 09.02.2003 by Zelot
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Nach 2001 und 2010 wird nun die Rama Trilogie, von Arthuer C. Clarke von verfilmt. Die Spezialeffekte kommen von Pixar, Hautpdarsteller sind u. a. Morgan Freeman and Lori McCreary.


Rendezvous With Rama: We will create a whole new world ...
Rendezvous With Rama: sprung from our wildest dreams ...
Rendezvous With Rama: ... into vivid reality

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Rendezvous With Rama: Official Site
moviefans.de: Rama

Mittelerde ist ein geistiges Ground Zero

Published on 22.12.2002 by Zelot
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Nach 8 Stunden HDR und nachdem die Euphorie verfolgen ist, bin ich sehr enttäuscht vom zwoten Teil und von HDR allgemein. Zwar habe ich die Romane nie gelesen, und dass werde ich auch nie tun, aber wie man dieses Machwerk als größtes literarisches Werk des 20. Jhrs bezeichnen kann ist mir ein Rätsel.
Bei Telepolis ist ein sehr schöner Artikel erschienen, der meine Meinung sehr gut rüber bringt, und der mir Arbeit, einen eigenen Artikel zu schreiben, abnimmt.
Hier ein paar Zitate:

Die Verhältnisse sind autoritär, die Mythen vulgär

Ein Hauch von Blut und Boden

Herr der großen Worte

Tolkiens Werk ist in seiner Naturverherrlichung, Ruinenästhetik und Technikfeindschaft geprägt von Nostalgie gegenüber einer vorindustriellen, romantisch verkitschten und dabei von aller inhärenten, Brüchigkeit garantierenden Bedrohlichkeit befreiten, Welt.

Dazu passt auch das traditionalistische, rechtskatholische Menschenbild des sex- und humorlosen Werkes

Aber mit künstlerischem oder gar intellektuellem Niveau verwechseln darf man Kassenerfolge deswegen noch lange nicht

Blut und Herkunft, erfährt man, sind stärker als Willenskraft, Mission und “Auftrag” wichtiger als Hedonismus, Individualität zählt wenig, das Volk ist alles.

Mit seinem Paralleluniversum entwirft Tolkien einen synthetischen Mythos, nicht totalitär vielleicht, aber reaktionär, in seinen Botschaften zutiefst anti-modern.

“Der Herr der Ringe” ist auch ein Öko-Melo

…, oder vom glibbrigen Schelmentum Gollums, dessen Aussehen an eine missglückte Computeranimation E.T.’s erinnert, mit ähnlich prekärem Niedlichkeitsfaktor. Ansonsten: Kein Witz, kein Sex, kein subversives Crime, stattdessen schwerblütiger Bierernst – und das schlimmste Vergehen aller Filme: Langeweile.

…, außer jenen, die schon zu Werkzeugen des Bösen mutiert sind und die ein jeder leicht daran erkennt, dass sie ein bisschen heroinabhängig und überdies wie Mitglieder einer Dark Wave Band aussehen – weiße Schminke, schwarze Lippen, lange, irgendwie strähnig verschwitzte Haare.

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Telepolis: Ein Ring, sie zu knechten, sie ewig zu binden..

Roter Drache / Blutmond

Published on 11.11.2002 by Zelot
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Letzte Woche war ich im Kino (ja, mal kein eDonkey) um mir Roter Drache anzuschazen.
Mein Urteil:

Ein Meisterwerk der Filmkunst.

Roter Drache ist definitiv besser als “Hannibal” und fast genauso gut wie “Das Schweigen der Lämmer”.

Das erste Viertel ist etwas langatmig. Obwohl der Film die Geschichte von Hannibal von Anfang an erzählt dacht ich zunächst, dass der Film seinen ganze Wirkung nur dann erzielt wenn man die beiden anderen Teile bereits gesehen hat. So z. B. die Szene, in der Graham zur Zelle von Hannibal geht, die ihre ganze Wirkung nur dann erzielt, wenn man DSDL gesehen hat.
Aber dann startet der Film durch. Ich bin nicht imstande in Worte zu fassen, was ich empfand als ich den Film sah und auch jetzt kann ich nur unzureichend beschreiben, was ich von dem Film halte, weshalb ich auch nur kurz auf einige Aspekte eingehen werde und jedem nur empfehlen kann ihn im Kino anzuschauen.

Sehr gut fand ich, dass der Hannibal Charakter nicht überstrapaziert wurde, was einige Abnutzungserscheinungen nach sich gezogen hätte.
Da Roter Drache nach ähnlichem Muster wie DSDL (bzw. umgekehrt) gestrickt ist hat man durch geschickte Einbindung den Dolarhyde Teils, Langeweile bei der Suche nach dem Killer verhindert, und den eigentlichen Bösewicht des Films aus einer sehr menschlich, emotionalen und verwundbaren Perspektive gezeigt, die in dieser ausführlichen Form ein Novum ist.

Missfallen hat mir das Graham, der Bezwinger von Hannibal, so stark und selbstbewusst auftritt (DSDL hatte seine Charme u. a. aus der eher schwach wirkenden Starling gezogen).
Kleinigkeiten, wie z. B. die Hollywood Typische übertrieben Explosion des Hauses von Dolarhyde (einfaches abbrenne hätte es auch getan) und dass Graham, nach dem er von 3 Kugeln getroffen wurde und leblos am Boden liegt, trotzdem immer noch lebt, behagten mir auch nicht so ganz.

Den Lachkrampf des Abend bekam ich fast als neben mir jemand sagte, dass der Film scheiße war und Ali G in da House (so ausgesprochen) tausendmal besser sein.

So weit, so gut.

In den Tagen nach meinem Kinobesuch las ich mehrfach, dass Roter Drache nur eine Kopie von Blutmond (Manhunter), so der Name der ersten Verfilmung des Buches von Thomas Harris, dem Roter Drache zu Grunde liegt, sei. Als Kritischer und Neugieriger Mensch “besorgte” ich mir natürlich sofort Blutmond.
Entweder beide halten sich sehr nahe an den Roman, oder Roter Drache ist tatsächlich eine plumpe Kopie von Blutmond. Beiden Filme sind fast identisch. Der Einzige Unterschied ist der Look.
Während Blutmond heller und von dem Design der 80 Jahre geprägt ist (gefilmt wurde Blutmond 1986), ist roter Drache dunkler und mehr auf die Erwartung und Bedürfnisse des Publikums ausgerichtet.
Auf Roter Drache hätte man ohne weiteres verzichten können. Nur Geldmacherei um die Kuh Hannibal Lecter noch mehr zu melken und um von dessen Mythos zu profitieren.

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Manhunter

Resident Evil

Published on 18.10.2002 by Zelot
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Dass der Autor von Kill More People.de ein sehr eifriger Leser und Fan von Telepolis dürfte bekannt sein.
Wer von Unfähigen Journalisten, sinnentleerten, jegliche Kompetenz vermissende Artikel oder die Lügen der Presse genug, hat, für den ist Telepolis die richtige Wahl.

Auch bei den PC Spielemagazinen sinkt das Niveau kontinuierlich ab. Kritische oder Hintergründige Artikel findet man dort nicht. Stattdessen Lobpreisung, Beweihräucherung und Stiefelleckerei für die Spieleindustrie.

Nun hat der Telepolis Autor Thomas Willmann einen sehr sehr Langen Artikel über die Resident Evil Reihe geschrieben, anlässlich der Neuerscheinung von RE Zero. Dabei handelt es sich nicht nur um einen oberflächlichen Test, sondern um einen Hintergründige Analyse der RE Reihe.
Der Artikel ist sehr aufschlussreich und empfehlenswert, man benötigt aber sehr viel Energie und Ausdauer um den ganzen Artikel zu lesen.

Die Journalisten bei PC Spielemagazonen sollten sich mal bei Telepolis eine große Scheibe abschneiden. So muss Spieltest aussehen.
Sollte der Heise Verlag (C’t, I’x, Telepolis) in naher Zukunft ein PC Spiele Magazin auf den Markt bringe, den Autor von Kill More People.de hätten sie als Abonnenten sicher.

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Telepolis: Resident Evil auf dem Gamecube: Alte Seele in neuem Fleisch.