Politiker Stopp

2001 – Das Jahr in dem wir den Kontakt zur Realität verloren haben

Teil I

Die Computerspielindustrie war letztes Jahr nicht gerade von dem Geist der Innovation beseelt, immergleichen Aufgüsse von dreimal aufgewärmten Spielkonzepten.
Zeit sich neuen Spielen zuzuwenden.
Zeit für:

Nahostkonflikt

Wwie der Name es schon andeutet, spielt Nahost Konflikt, im nahen Osten, am Anfang des dritten Jahrtausends.
Es gibt 2 verschiedene Teams, die Israelis und die Palästinenser.

Das Spiel fängt meist damit an, dass die Palästinenser eine gelbe Aggressionskarte ausspielen. Daraufhin beginnen die Palästinenser, mit kleineren bis mittleren Bürgeraufständen in ihren so genannten “autonomen” Gebieten. Diese Bürgeraufstände reichen von kleinen Demonstrationen, mit den obligatorischen Verbrennungen von amerikanischen und israelischen Flaggen, bis zu den üblichen Stein und Gummigeschoss Schlachten, zwischen dem palästinensischen Mob und israelischen Soldaten.
Sollte diese kleinen Scharmützeln überhand nehmen, riegeln erfahrene israelische Spieler kurzerhand die dann nicht mehr ganz so autonomen Gebiete ab.
Dieses Spielchen geht solange gut, bis die Palästinenser eine rote Aggressionskarte ausspielen. Eine rote Aggressionskarte in Nahostkonflikt bedeutet meistens ein Selbstmordattentat.
Reflexartig spielen die israelischen Spieler nun ihre Sharon Härtekarte. Die nun ganz und gar nicht mehr autonomen Gebiete, werden mit Panzer umstellt und die totale Abriegelung der palästinensischen Gebiete, wird nochmals total verstärkt.
Je nach dem, wie gut die Palästinenser ihre rote Aggressionskarte vorher ausgespielt haben, spielen die Israelis nun eine, oder zwei Vergeltungskarten aus. Eine israelische Vergeltungskarte ermöglicht es dem israelischen Spieler die mehr oder weniger gezielte Tötung von Palästinensern, einen Einmarsch mit Panzern in palästinensische Städte, oder die mehr oder weniger gezielte vernichtung von palästinensischer Infrastruktur (die im übrigen von der EU, einer andere Partei im Nahostkonflikt, zu der wie später kommen werden, bezahlt wurden).
Den mittlerweile sehr aufgebrachten Palästinensern, bleibt nun nur die Möglichkeit die Arafat Beschwichtigungskarte auszuspielen. Dieser Karte verliert aber im Laufe des Spieles immer mehr an Wert. Dies kann sogar soweit führen, dass die Israelis, die Arafat Karte nicht mehr akzeptieren und sogar die Palästinenser die Arafat Karte loswerden wollen.
Eine weitere Möglichkeit, ist das ausspielen einer USA oder EU Diplomatiekarte. Diese beiden Karten sind zwar reichlich vorhanden, scheinen aber keinen wirklichen Einfluss auf den Spielverlauf zu haben, denn sie zeigen im Spielverlauf, ähnlich wie doe Arafat Beschwichtigungskarte, immer weniger Wirkung.

Auch wenn sich Nahostkonflikt im Grunde nur auf diese Spielzüge beschränkt, so ist es doch ein spannendes und nicht enden wollendes Spiel für die ganze Familie.
Wir können nur hoffen, dass der Publisher, “Gott Entertainment” in naher Zukunft die Spielregeln, in Form eines Patches, überarbeitet und auch weitere externe Spieleinflüsse in das Spiel einbringt.
Sinnvolle Erweiterungen, wären z. B. eine Sadam “Nebukadnezars” Aggressorkarte, oder eine Bin Laden Terrorkarte.

Teil II

Trauscheine für Homosexuelle

Seit diesem Jahr gibt es nun auch für Homosexuelle einen Trauschein und die Ökoterrorsympathisanten, die sich auch noch Regierungspartei schimpfen darf, behaupten, dass das etwas sein, auf dass man Stolz sein könnte, weil es so liberal und fortschrittlich ist.

Jawohl, wir sind modern, wir sind fortschrittlich, wir sind hipp, wir sind liberal und das ist auch gut so! Oder doch nicht?

Was werden uns die Grünen wohl als nächstes für modern und fortschrittlich verkaufen?

Der zwote Pass für Schizophrene?
Fahrerlaubnis für Sehbehinderte?
“Importgenehmigungen” für taiwanesische Kinder für Päderasten?

Nein Danke.
Homosexualität ist eine Krankheit und sollte dementsprechend behandelt werden. Eine Akzeptanz, oder eine Förderung, durch staatliche Stellen, ist indiskutabel. Unter dem Deckmantel der Liberalität werden uns mehr und mehr Perversion als “normal” verkauft.
Tja, dass ist nicht mehr die “Null Bock” Gerneration, dass ist die “Is mir doch egal” Generation.