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Eat Pray Love – Essen, Beten, Jammern

Published on 23.09.2010 by Zelot
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“Suppe, Seife, Seelenheil”, hieß es noch bei der Heilsarmee, und “Eat Pray Love” verspricht im Grunde nichts anderes: harmlos banale Wellness-Philosophie für Leserinnen, denen die “Brigitte” zu hoch ist. Das einzig Gute an diesem Film ist, dass hier die Hauptfigur mal ausnahmsweise keinen apple und kein iPhone besitzt, sondern einen Sony Vaio. Ansonsten ist dies ein Film für Frauen, die Lockerungsübungen gegen Schlankheitswahn und Schuldgefühle nötig haben, und die sich ernsthaft mit einer hysterischen frustrierten reichen überkandidelten nervigen uninteressanten Zicke identifizieren wollen.

Vielleicht sollte man beim Verleih noch mal über den Titel nachdenken. “Eat Pray Fuck”, “Eat Pray Vomit”, “Eat Pray Shit” wären allesamt angemessener.

Links extern:
Telepolis knews: Essen, Beten, Jammern

One Response to “Eat Pray Love – Essen, Beten, Jammern”

  1. Erika says:

    Ich gebe zu, der Film ist nicht besonders gelungen. Er spricht aber einen interessanten Aspekt an, nämlich der Suche nach exotischen Kulturen, was schließlich zu der Entdeckung von sich selbst führt. Um sich auf die Suche nach dem Neuen zu begeben, reicht die Neugier und Lust nicht aus, man muss auch entsprechend viel Mut haben. Und davon handel dieser Film.