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“Verstörend und verrohend” – Die Abscheu gegen Crackdown

Published on 04.07.2010 by Zelot
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… der Inhalt des Computerspiels ist offensichtlich geeignet (§ 23 Abs. 1 JuSchG), Kinder und Jugendliche sozialethisch zu desorientieren, wie das Tatbestandsmerkmal “Gefährdung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihrer Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit” in § 18 Abs. 1 Satz 1 JuSchG nach ständiger Spruchpraxis der Bundesprüfstelle sowie höchstrichterlicher Rechtsprechung auszulegen ist. …
Zu den nach § 18 Abs. 1 JuSchG jugendgefährdenden Medien zählen vor allem unsittliche, verrohend wirkende, zu Gewalttätigkeit, Verbrechen oder Rassenhass anreizende Medien.
BPjM, Offizielle Indizierungsentscheidung zu “Crackdown”

Durch die Verknüpfung der optischen und akustischen Inhalte entstehen teilweise bedrückend wirkende Situationen, wenn beispielsweise eine brennende Spielfigur vor Schmerzen und in Panik schreit. Besonders grotesk und unmenschlich mutet außerdem die Option an, Leichen wie Gegenstände aufnehmen und werfen zu können. Die Möglichkeit, Leichen als Waffe zu verwenden und diese wie andere Gegenstände auf Spielfiguren werfen zu können, wertete das Gremium als in besonderem Maße verrohend.
BPjM, Offizielle Indizierungsentscheidung zu “Crackdown”

Links extern:
TP: “Verstörend und verrohend”
Crackdown – Wikipedia
Crackdown 2 – Wikipedia

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