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Jostein Gaarder kritisiert jüdischen religiösen Irrsinn

Published on 14.08.2006 by Zelot
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Jostein Gaarder kritisiert in einem Essay jüdischen religiösen Irrsinn (“Auserwähltes Volk”) und das jüdisch/israelische Selbstverständnis. Dafür bekommt er nun heftigen Gegenwind von der zionistischen Presse.

Hier einige Zitate aus seinem Essay:

“We laugh at this people’s whims and cry over its misdeeds. To act as God’s chosen people is not only foolish and arrogant, it is a crime against humanity. […] We do not believe in divine promises as a rationale for occupation and apartheid. We have left the medieval behind. We laugh embarrassed from those who still believe that the god of the flora, faun and galaxy has chosen one particular people as his favorite and given them funny tablets of stone, burning bushes and a license to kill.”

Es gibt keinen Weg zurück. Es ist Zeit, eine neue Lektion zu lernen: Wir erkennen den Staat Israel nicht länger an. Wir konnten das Arpartheidsregime Südafrikas nicht anerkennen, genauso wenig wie das Taliban-Regime in Afghanistan

Wir lachen mitterweile über die, die immer noch glauben, dass der Gott der Schöpfung und der Galaxie ein Volk als sein liebstes auserwählt hat und diesem lustige Steintafeln, einen brennenden Busch und die Erlaubnis zum Töten gab

Wir glauben nicht an die Vorstellung von Gottes auserwähltem Volk. Wir lachen über die Marotten dieses Volkes und weinen über seine Missetaten. Als Gottes auserwähltes Volk aufzutreten, ist nicht nur dumm und arrogant, sondern ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Links extern:
Jostein Gaarder: Anti-Israel-Essay sorgt für Aufruhr – Kultur – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
JosteinGaarder.net
LINKEZEITUNG.DE – Gottes auserwähltes Volk
Sirocco :: Israel: a dire prophecy :: August :: 2006
Booman Tribune ~ A Progressive Community

2 Responses to “Jostein Gaarder kritisiert jüdischen religiösen Irrsinn”

  1. jkpl says:

    Ich persönlich lobe Jostein Gaarder für das, was er da geschrieben hat. Die Juden meinen sie dürften sich nun alles erlauben, was ihnen gefällt, nur weil sie im zweiten Weltkrieg fast ausgerottet wurden. Ich finde es zwar schon schlimm, was ihnen im zweiten Weltkrieg angetan wurde, aber das gibt ihnen noch lange nicht das recht dazu Palästina das Land wegzunehmen. Vom Vorgehen Israels gegen Palästina müssen wir gar nicht erst sprechen, das ist einfach schlimm.

  2. Fatima Möhr says:

    Ich kann verstehen, dass manche erbost sind bei solch einer einschlägigen Meinungsäußerung.
    Dennoch finde ich den Text nichteinmal schlimm und ich verstehe nicht, wesshalb jeder der Irael als Staat kritisiert sofort als Antisemitist beschipft wird, denn wir leben doch inzwischen in einer Zeit in der man einen Unterschied macht zwischen Staatsdingen und Religon.
    Auch an der äußerung über die Gebotstafeln finde ich nichts verwerfliches, denn wenn wir schon so tun als wären wir die frömmsten Gottesverehrer müssen wir uns auch so verhalten, nur sehe ich das auf die gesamte Weltbevölkerung bezogen.
    Ganz egal wie schlecht es der jüdischen Bevölkerung jemals ergangen ist, dies ist keine Entschuldigung für die unfaire Kriegsführung der Israelis gegen die Palistinenser und Libanesen.