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Mentalrauschen – flüssiger Sprengstoff

Published on 12.08.2006 by Zelot
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Wenn flüssiger Sprengstoff, in Volumenmengen wie er in Wasserflaschen, Medikamentflaschen, Babymilchdosen, Parfümflaschen oder Zahnpastatuben untergebracht werden kann, selbst wenn man den Sprengstoff Mehrer Passagiere zusammenmengt, so eine große Bedrohung ist, dann frage ich mich, warum das Mitbringen von Flüssigkeiten nicht schon längst verboten wurde?
Flüssiger Sprengstoff wurde nicht erst vor ein paar Tagen entwickelt. Es gibt sie schon länger als es Flugzeuge gibt.

Ich sehe hier zwo Möglichkeiten:
Erstens könnte das Verbot von Mitbringen von Flüssigkeiten eine rein hysterische, panische Reaktion sein (diese Möglichkeit halte ich für am wahrscheinlichsten).
Zwotens könnten die Sicherheitsbehörden über Jahrzehnte eine große Gefahrenquelle ignoriert haben. Dass erinnert mich an den 11. September. Der 11. September 2001 konnte nur passiere, weil die Amerikaner einfachste Sicherheitsmaßnahmen missachtet hatten. Die Sicherheitskontrollen der Passagiere auf US Inlandsflügen waren sehr schlecht. Durch eine richtige Kontrolle hätten die Teppichmesser der Terroristen entdeckt werden können. Wenn die Piloten der Flugzeuge die Tür zum Copkit verschlossen geblieben wäre, hätten die Maschinen nicht entführt werden können. Eine psychologische Schulung der Piloten, dass sie unter keinen Umständen, auch nicht wenn Terroristen Passagiere foltern oder töten, die Cockpittür öffnen, hätte ebenfalls den 11. September verhindern können. Zwei einfache Maßnahmen, die fahrlässig unterlassen wurden, hätten den 11. September wahrscheinlich verhindern können. Stattdessen wurden Stasi Behörden gegründet, Antiterrorgesetze erlassen, Grund- und Bürgerrechte eingeschränkt, gefoltert, die eigene Bevölkerung Terrorisiert und Überwacht und Kriege geführt.
Nun dass gleich Spiel wieder. Statt eine einfache Maßnahme zu ergreifen, wie das Mitbringen von Flüssigkeiten zu verbieten, wird sofort wieder über neue Repressionen, wie noch mehr Überwachung, noch schärfere Gesetze und Bundeswehr für den Inlandseinsatz, diskutiert.

12 Responses to “Mentalrauschen – flüssiger Sprengstoff”

  1. Tja says:

    Tja so ist das leider, willkommen in der westlichen Welt, ich denke auf lange Sicht hilft nur auswandern, Neuseeland soll sehr schön sein. :)

  2. Heckenschütze says:

    Muss man der Bedrohung nicht die Wurzel ausreißen?
    Wenn man Terroriscten immer wieder Spielraum lässt neue Pläne zu entwickeln würde eine Bedrohung durch Terroismus nicht wirklich beseitigt werden.
    Die Veränderung von Gesetzmäßigkeiten zur besseren Überwachung der Bevölkerung sind eigentlich nur insofern schlimm als das sie Missbrachst werden könnten (Staatsterrorismus etc).
    Allgemein ist es heutzutage sogar soweit gekommen das etwa Telefonschaltzentralen tausende Gespräche gleichzeitig mitschneiden können. Diese eigenschaft wird sogar von einer Siemenstochter (Herstellerfirma) als besonders großartig angepriesen.
    Ein Staat ,besonders ein demokratischer, kann es sich im Normalfall nur leisten die Bevölkerung bis zu einem gewissen Punkt auszuspionieren.
    Sprich zu dem Punkt an dem die Menschen sich daran ernstlich stören. Also solange nur kleine Gruppen von Menschen betroffen werden.
    Was den Einsatz der Bundeswehr im Inneren betrifft gibt es auch pro-Argumente und das sollte man auf keine Fall vergessen.
    Da wäre etwa die Situation das Terroristen B oder C Waffen einsetzen. Hat die Polizei entsprechende Ausrüstung um sich dem entgegenzustellen? Nein!
    Es finden sich immer neue Szenarien. Ich bitte also darum das nächstes mal mehr abgewogen wird und weniger einfach argumentlos verurteilt wird.

    Oder was wäre wenn

  3. Heckenschütze says:

    die letzten 4 Worte bitte vergessen :)
    zudem fällt mir grade ein das ich vergessen habe dem Autor eine gewisse Paranoia zu unterstellen :D

  4. Denis_S says:

    Warum ist es erlaubt, Handys und sonstige elektronische Geräte ins Flugzeug mitzunehmen? Man könnte die Batterie kurzschließen, wodurch sie durch die dabei entstehende Hitze explodieren könnte. Auf jeden Fall würden dabei auch giftige Gase entstehen.

  5. Hakuna says:

    Man könnte auch mit seinem Kugelschreiber das Bordpersonal erdolchen….

  6. Heckenschütze says:

    Warum ist eigentlich erlaubt Kleidung mit anbord zu nehmen? Mann kann schon allein mit einem handelsüblichen Pullover jemanden erwürgen!

  7. desperado says:

    man könnte seinem sitznachbarn auch einen fingernagel ausreissen und damit die kehle des piloten durchschneiden.
    also: passagiere sollten die kabinen nackt betreten, ohne fingernägel, zähne und haare aus denen man einen strick flechten könnte.
    sitze werden aus dem innenraum entfernt und stattdessen bekommt jeder fluggast eine kleine, fensterlose zelle mit bequemer gummiverkleidung.
    dazu überall kameras und leichte betäubungsmittel inkl. psychische durchleutung der ideologie und lebensprofil.
    dann kann man sich endlich etwas sicherer fühlen…

  8. querdenkender tunichtgut says:

    Man sollte direkt alle Menschen verbieten. Man sollte Lager errichten in denen alle Personen, die nicht die totalitäre Ideologie des besten Landes der Welt vertreten, eingesperrt werden und sie in regelmäßgien Abständen mithilfe von Gas von ihrem Leid als Unwissende befreien.

  9. Zelot says:

    Wie sieht es ist mit einer Vollnarkose? Narkotisierte Patienten stellen keine Gefahr mehr da.
    Nack und narkotisiert. Die neue Formel für die Flugsicherheit.

  10. WarLord says:

    Wie wärs mit Terroristen jagen, finden und töten?

  11. PontifexInfernus says:

    Wie wäre es, wenn man dem Mythos “böser östlicher weltfremder [bzw. westerfremder] Islamisten-Terrorist” mal aufhört, so viel Bedeutung zuzumessen? Nicht zu fassen, wie die Leute so etwas schlucken. Vielleicht sollte man die Schuldigen mal auf der anderen Seite suchen. Die Stories gehen nämlich immer verdächtig gut auf auf den ersten Blick. Und jedem, der so grottennaiv ist, wünsche ich, dass er mal in solch einer Unglücksmaschine sitzt. Und jedem anderen eigentlich auch.

  12. Warpig says:

    Ich trainiere seit vielen Jahren Kampfsport, am Ende muß ich noch laufen. Das wars dann wohl mit Neuseeland.
    Schade eigentlich.