Politiker Stopp

Israelische/Jüdische Barbarei im Libanon

Published on 04.08.2006 by Zelot
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Auf Spiegel Online ist ein Artikel des libanesische Schriftsteller Abbas Beydoun erschienen. Hier ein paar Auszüge

Gerade war im Libanon ein nationaler Dialog über die Waffen der Hisbollah im Gang, an dem auch der Vorsitzende der Miliz beteiligt war .

Die Mehrheit wollte Letzteres: Frieden, Pluralismus und Demokratie.

Ein solches Vorhaben ist keine Selbstverständlichkeit in der arabischen Welt. Es geschieht selten, dass eine arabische Gesellschaft aus ihren Leiden lernt und dafür ein politisches und kulturelles Pendant findet.

Frieden kann aber nicht einseitig betrieben werden. Die Frage war, ob auch Israel ins Friedenslager wechseln würde. Aber nichts deutete bisher darauf hin, dass die israelischen Regierungen tatsächlich Interesse an einem friedlichen Dialogpartner haben. Israel hat dem palästinensischen Friedenslager um Mahmud Abbas keine Hand gereicht. Im Gegenteil: Die Zerstörung von Regierungs- und Wirtschaftseinrichtungen sowie die Entführung von palästinensischen Abgeordneten und Ministern schwächen die einigenden Kräfte; Chaos und Terrorismus sind damit Tür und Tor geöffnet.

Die Hisbollah hat zwei israelische Soldaten entführt. Israels Antwort war ein Krieg gegen Brücken, Flughäfen, Häfen, Straßen und Fabriken: gegen den Wiederaufbau Libanons, der die Grundlage jedes friedlichen Projekts im Lande wäre.

Man spricht von übertriebener Gewaltanwendung. Warum nennt keiner es Barbarei? Warum wird ein Staat zerstört, dessen Institutionen Frieden schaffen könnten?

Links extern:
Schriftsteller Beydoun: Putsch und Barbarei in Nahost – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

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