Politiker Stopp

Zitat des Tages – Anarchismus

Published on 15.06.2006 by Zelot
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Warum ist unsere Fahne schwarz? Schwarz ist der Schatten der Negation; die schwarze Fahne ist die Negation aller Flaggen. Es ist eine Verneinung des Nationalismus, welcher die Menschheit gegen sich selbst ausspielt und die Einheit aller Menschen negiert. Schwarz ist die Stimmung der Wut, der Empörung über all die grauenhaften Verbrechen an der Menschlichkeit im Namen der Treue zu dem einen oder dem anderen Staat. Es ist die Wut und Empörung über die Beleidigung menschlicher Intelligenz durch Scheinheiligkeit, Heuchelei und billige Machenschaften der Regierungen. Schwarz ist auch die Farbe der Trauer; die schwarze Fahne, welche die Nationen zu Nichte macht, betrauert die Opfer, die ungezählten Millionen Ermordeten in Kriegen im Inneren wie Äußeren zum Ziele noch größeren Ansehens oder Macht eines Staates. Sie betrauert jene, deren Arbeit ausgebeutet (besteuert) für das Abschlachten und die Unterdrückung anderer Menschen. Sie betrauert nicht nur den Tod der Körper, sondern auch die Lähmung des Geistes in autoritären und hierarchischen Systemen; sie betrauert die Millionen stillgelegten Hirnzellen ohne Chance, jemals die Welt zu erhellen. Es ist eine Farbe untröstlichen Schmerzes. Aber Schwarz ist auch schön. Es ist eine Farbe der Bestimmung, der Entschlossenheit, der Stärke, eine Farbe, die alle anderen Farben bestimmt und definiert. Schwarz ist die mysteriöse Umrahmung der Keimung, der Fertilität, des Nährbodens für neues Leben, welches sich stets im Dunkeln bildet, erneuert und reproduziert. Die Saat in der Erde, der seltsame Weg von Spermien, die geheimnisvolle Reifung des Embryos in der Gebärmutter, all dies wird umgeben von schützendem Dunkel.

Howard Ehrlich “Reinventing Anarchy, again”

19 Responses to “Zitat des Tages – Anarchismus”

  1. MZeeBismarck says:

    das soll anarchismus sein? das bischen farbenmystik? gepaart mit der heuchelei die einheit seines eigenen identitätsstiftenden kulturkreises nicht zu erkennen, wohl aber die einheit der ganzen menschheit (von der man vorteilhafterweise meistens auch nur die eigenen kennt plus einige kosmopolitsche exemplare, die einem hierzulande über den weg laufen)?
    dieses jämmerliche rumgeflenne über die barbarischen puppenspieler an den staatsspitzen, die die einzelnen nationen über eine chauvinistische rhetorik gegeneinander ausspielen ist doch wirklich eine kindergartenphantasie! das einzige ideal, das der anarchist hier entgegenzusetzen weis, ist jenes der herrschaftslosigkeit. nun liegt aber hierarchisierung nicht nur in der sozialen natur des menschen – sie ist auch eine notwendigkeit um aus chaos einen kosmos zu formen, den einzelnen gegen den einzelnen zu schützen, einer arbeitsteiligen wirtschaftsform eine basis zu geben usw.
    soll der anarchist doch in den urwald gehen und dort bar jeder herrschaft vegetieren. kommt allerdings ein zweiter hinzu ist der leviathan bereits anwesend!

  2. Papa Wrangel says:

    Zitat: “Es ist eine Verneinung des Nationalismus, welcher die Menschheit gegen sich selbst ausspielt und die Einheit aller Menschen negiert.”

    Wer Menschheit sagt, der will Betrügen. Dieser Evergreen von Carl Schmitt findet auch hier Anwendung. Ich hab keine Informationen über den sozialen Hintergrund dieses Autors, aber ich kann mir nur zu gut vorstellen dass es sich bei ihm um ein übersättigtes Wohlstandskind handelt. Nur so ist diese schamlose Hybris, ein ideelles, in gesellschaftlichem Sinne überhaupt nicht vorhandenes Konstrukt ‘Menschheit’ über die real existierende und lange bewährte Struktur der Nation zu stellen erklärbar. Solche Thesen lassen sich nur aus einer sicheren, vor wahrer Not geschützten Position heraus aufstellen, die im Zweifelsfalle von einer NATION großzügig mit Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe alimentiert wird. In dieser Geisteshaltung spiegelt sich aber auch die pervertierteste Form geistiger Selbstbefriedigung wieder: Sich selbst mit verwegenen Forderungen auf den Thron des moralisch Gerechten zu heben und daraus ein Gefühl der Überlegenheit abzuleiten. Hier offenbart sich das wahre Wesen des selbsternannten Philanthropen und Altruisten: Er ist durchwirkt von Geltungssucht und dem berauschenden Gefühl moralischer Erhabenheit.

  3. Hakuna says:

    Ich bin ja kein Fan von großen Worten, aber im Grunde könnte unsere Fahne
    auch Blau sein.
    Dann sind wir zweifelslos sehr nah am Wasser gebaut,Himmelstürmer
    und Freunde von den sonst so ,aufgrund Rassitischer Vorurteile, verfolgten
    Schlümpfen.

    Wir sehen ja jedes Jahr in Hannover wie Anarchie Live aussieht.

    Einen schönen Abend noch.
    Ihr Vertreter der DGV-AG

  4. drchaos says:

    @Hakuna: Was hat denn sinnloses Rumrandalieren mit Anarchie zu tun? Bessere “Anarchisten” kann sich der Staat gar nicht wünschen, weil man damit den blökenden Wahlschafen perfekt demonstrieren kann, wieso man einen Staat braucht. Echte Anarchisten, wie die AnCaps z.B., denen es nicht um Randale geht sondern einfach darum, in Frieden zu leben ohne dauernd von irgendeinem Beamtenarsch gegängelt zu werden, kommen dann in den Medien gar nicht mehr vor.

    Wenn man Aktion machen will, dann doch bitte was Sinnvolles wie z.B. Finanzämter anzünden. Aber nicht einfach irgendwelche Autos kaputtmachen, die eh nur irgendwelchen armen Schweinen gehören, die genauso Opfer des Systems sind wie wir alle. Anarchismus funktioniert nur, wenn man privates Eigentum respektiert.

  5. WenJuckts? says:

    Dann versuchen wir doch mal den Gedanken zu Ende zu denken. Keine staatliche Institutionen, keine Polizei, keine Gerichte… Dementsprechend keine Wirtschaft, denn offensichtlchier Weise kann Wirtschaft nur in einem rechtssicheren raum funktionieren. Und dann ?
    In Deutschland leben 80 Millionen Menschen , hauptsächlich in Städten, die ernährt werdne müssen. Wie sollte das ohne funktionierende Konzerne, welche dne Supermarkt auffüllen, bewerkstelligt werden ?
    Selbst wenn wir davon ausgehen, dass sich jeamnd findet, der Unmengen an Nahrung zu den Konsumenten karrt, so hätten diese doch keine Möglichkeit, die angebotenen Waren zu erstehen da man für eine wertexistente Währung eine staatlich gesteuerte Zentralbank braucht.
    Sollten wir nun davon ausgehen, dass besagter Konzern bereit ist, anstatt harter Währung auch Naturalien oder ähnliches in Zahlung zu nehmen… Wie sollte verhindert werden, dass der Supermarkt geplündert wrd, bzw. dass die ansonsten verhungernden Konsumenten ihrer Zahlungsmittel / Wertgegenstände durch physisch Stärkere beraubt werden ( Wie erinnern uns : Es gibt keine Polizei mehr ) ? Auch der freundlich anarchist von nebenan solte bedenken, dass nciht jeder Emnsch so gut ist, wie er es gerne von sich selbst glaubt.

  6. drchaos says:

    Wirtschaft braucht keinen rechtssicheren Raum, um zu funktionieren, da Sicherheit ein Produkt ist wie alle anderen auch, und wer welche braucht, kauft sie sich einfach. In Somalia gibt es trotz Warlord-Herrschaft (quasi Anarchie) das bestausgebaute Handy-Netz in ganz Afrika. Aber auch da, wo es einen Staat gibt, existieren Bereiche, in denen es der Staat nicht auf die Reihe kriegt (oder kriegen will), für Sicherheit zu sorgen, da müssen wieder die Privaten ran, z.B. Kaufhäuser < -> Ladendiebe oder gated communities in Johannesburg/Südafrika.

    Die Rolle der Konzerne wird sicherlich in einer Anarchie zugunsten des Mittelstandes abnehmen, weil die wettbewerbsverzerrenden Subventionen und Begünstigungen wegfallen. Das ist aber wirklich nichts, was einem Sorgen machen muss (solange man nicht Grossaktionär dort ist). Der Markt wird schon zeigen, welches die ideale Unternehmensgrösse ist, und um die Lebensmittelversorgung braucht man sich da mal überhaupt keine Sorgen zu machen, die wird ja jetzt schon von Privatfirmen erbracht.

    Bezahlt wird dann mit einer Privatwährung, die im Gegensatz zum staatlichen Luftgeld (\\\”fiat money\\\”) eine Edelmetalldeckung besitzt. So etwas gibt es z.B. mit E-Gold jetzt schon, und es hat den Vorteil, dass der Staat einen nicht hinterrücks enteignen kann, indem er einfach neues Geld druckt (wer sich näher dafür interessiert: Das in der DE-Wikipedia zum Stichwort \\\”fiat money\\\” verlinkte Buch \\\”Geld, Gold und Gottspieler\\\” von Roland Baader ist sehr lesenswert).

  7. Hakuna says:

    Ich glaube kaum das eine Anarchie nicht funktionieren würde.
    Menschen brauchen Führer,andere Menschen die ihnen in bestimmten
    Situationen den Weg weisen können,ihn ratschläge erteilen,sagen was sie gut finden und manchmal befehlen.
    Man kann diesen sozialen Trieb nicht einfach abschalten indem man die Regierung stürzt. Die Anfangs Chaotische Anarchie ist angreifbar für alles.
    Da es keine etablierte politische Meinung gibt (so wie die BRD grade ins Links-authoritäre abdriftet) und alles auf ,,Null” steht würde ein Kampf entstehen indem viele Menschen andere Menschen um sich scharen (wobei die Anarchie dann schon gescheitert wäre) um ihre Ideologie und Meinung an die Macht zu kämpfen. Es wird immer Unrecht geben,es wird immer Menschen geben die gegen Unrecht kämpfen – ob sie es sich einbilden oder nicht.
    Die Anarchie macht da keine Ausnahme

  8. WenJuckts? says:

    @ drchaos : Wo immer Menschen sind wird es auch Kriminalität geben. Jedoch wird es in einem funktionierenden Staat weit weniger daovn geben, als in einer Anarchie. Wenn die Furcht vor Strafe sinkt, steigt die Bereitschaft zu Straftaten. Das Beispiel des handynetzes ist soweit irreführend, als dass man sich die Geschäftsabläufe bei dem Betreiber selbigen vorstellen muss. Eine Zentrale (die offensichtlich sehr gut geschützt sein muss; schliesslich lagert hier das Kapital des Unternehmens in inem kleinen Tresor) , einige dutzend Sende- Verstärkerstellen mitten in der Pampa… Das braucht man um das Netz am Laufen zu halten. Eine marodierende Truppe Freischärler hätte nciht nur keine Vorteil davon, diese Sendestationen zu überfallen, sie würden sich damit selbst ins Fleisch schneiden, weil das eigene Handy dann auch nicht mehr funktioniert. Wenn im Vergleich dazu ein Lastwagen voller Lebensmittel durch die Stadt rollt, so wäre dieser sicherlch ein sehr lohnenswertes Ziel. Sicherlich könnte der Konzern (mittelständische Unternhemen dürften zu diesem Zeitpunkt nichtexistent sein, da sie weder die Unabhängigkeit von lokalen Bedingugnen, noch die Kriegskasse haben, um politische Umstürze dieses Formates zu überstehen) eine Lastwgenkolonne unter schwere Bewachung stellen, dies würde jedoch widerum die Preise in die Höhe treiben…
    Fazit : Nur der gangmässig organisierte Mensch hat eine Überlebenschance, da jedes Individuum schnell zum Opfer schwerster Verbrechen werden würde. Selbst eine friedvolle “Wir-haben-uns-alle-lieb” Kommune wäre früher oder später dazu gezwungen, eine Verteidigung gegen aussen aufzubauen.

    Privatwährung basierend auf Goldmünzen ? Sprich : Oma Müller muss all ihren Schmuck (und Goldzähne) vom Kommunen-Schmied in Münzenform hämmern lassen (sie kriegt ja schliesslich keine Rente mehr)?
    Eine Privatwährung ist völlig ungeeignet, komplexe Wirtschaftsabläufe zu bedienen, da es keine Vergleichbarkeit gibt. Ein 20 € – Schein ist genau so viel wert, wie ein 20 € – Schein. Dies kann man von einer Goldmünze nicht behaupten, zumal die Karatzahl nicht offen erkennbar ist.

  9. S131R says:

    @drchaos
    Bemühe dich nicht die Unwissenden zu belehren. Das Bild von dem Schüler als leerer Behälter, der gefüllt werden muss, geht nicht auf, wenn der Boden unendlich tief ist.
    Der Satz:”Ein 20 € – Schein ist genau so viel wert, wie ein 20 € – Schein.” jagt mir den Angstschweiß auf den Rücken.
    ‘WenJuckts?’ braucht den Staat mehr, als alles Andere auf der Welt. Wie sollte er denn auch existieren, wenn er keine vorgefertigte Meinung vorgesetzt bekommt?
    Wie soll es mit der Welt nur weitergehen?

  10. Hakuna says:

    Wenn der Boden unendlich tief ist, geht auch unendlich viel Wissen hinein – siehs mal so rum! Du sagst somit aus das Menschen mit diesem Boden irgendwann ihr Maximum erreichen und somit nichts mehr dazu lernen.

    Die Anarchie ist nuneinmal ein einziger großer utopischer Traum, ein Traum der einfach nicht erfüllt werden kann. Aber so ist das nunmal mit politischen Träumen – ein jeder Traum wird wohl nie erfüllt werden weil die Träume der anderen genau das verhindern.

  11. S131R says:

    Du kannst das Wissen aus dem Behälter aber nicht verwerten, da du nicht herankommst. Das Wissen geht in der Unendlichkeit verloren.
    Anarchie als Grundkonzept funktioniert fein. Wir haben es in Kronstadt gehabt und wir haben sie zur Zeit bei den Zapatisten.
    Wenn die Regierung Mexikos mit der Unterstützung der USA nicht eingreifen, so wie die Bolschewiken damals, dann wird die zapatistische Gemeinschaft auch weiterhin gut funktionieren.
    Anarchistische Revolten werden immer zuerst zerschlagen, da sie das größte Potential haben zu glücken.

  12. Hakuna says:

    Da hast du einen Beweis das es nicht funktioniert grade selbst angesprochen.
    Eine Anarchie ist für aussenstehende extrem angreifbar, grade in der Entstehungsphase wo es überhaupt garkeine übergeortnete Regierung gibt könnte jedes Land die Anarchie einnehmen. Was ich nicht weiß, und daher nicht darüber urteilen kann – wie schauts denn nach den Anfängen aus? Hat eine Anarchie überhaupt eine Armee? Und wenn ja,wer befehlt diese?

  13. S131R says:

    Informiere dich einfach über die Zapatistische Bewegung in Mexiko und über die Anarchie bei Wikipedia.
    Du solltest allgeimein nicht mit Standartargumenten gegen die Anarchie kommen, bevor du richtig informiert bist.
    Jedes politische Konstrukt ist in der Übergangsphase angreifbar. Da gibt’s keine Ausnahme. Das kannst du nicht als Beweis nehmen.
    Überhaupt gibt es keine Beweise, dass Anarchie nicht funktioniert, sowie es auch keine Beweise gibt, dass sie funktioniert.
    Sie ist nur die natürliche Ordnung seit Anbeginn der Menschheit.
    Es gab höchstens Stammesführer, die Vorschläge für bevorstehende Jahreszeiten machten und für die Verteidigung angreifender Horden sorgten. Dann kam ein sehr intelligenter Mensch und sagte: “Hey, meine Macht ist durch einen Gott gesichert und alles, was ich tue, hat er mir befohlen. Wenn ihr nicht auf mich hört, dann stehen euch Höllenqualen bevor.” Und es gab auch Andere, die sagten: “Hey, ich habe keinen Bock zu arbeiten, wie wär’s, wenn wir die Nachbarsländer versklaven und sie für uns arbeiten lassen. Und damit uns das nicht passiert, werden wir einfach immer stärker und führen einen Preventivschlag gegen sie.”
    So hat sich alles entwickelt. (Wobei das natürlich nur Spekulationen sind :)
    Der gemeine Anarchist ist ein Fried- und Freiheitsliebender, sozialer Mensch, der sich um das Wohl der Menschheit und der Natur sorgt.
    Die Meisten verstehen dies nur nicht.
    Anarchie ist nicht gleich Chaos.
    Und Chaos ist nicht gleich schlecht.

    peace out

  14. Hakuna says:

    Nungut, das man sich darüber informieren sollte mag stimmen, und ich gebe lieber zu das ich mich in manchen punkten nicht allzusehr auskenne.
    Aber dann sag ichs lieber anstatt irgendeinen Müll zu erzählen ^_^

    Das jedes politische Konstrukt in einer Übergangsphase genauso angreifbar ist wie eine Anarchie es wäre glaube ich weniger. eine Anarchie die eine Armeehat wäre ja quasi wieder keine Anarchie, da in einem Heer immer Menschen über andere menschen befehlen um den Erfolg zu sichern.

    und wenn keine fremde Macht die Anarchie einnimmt ,könnte es jederzeit die eigene Armee tun.

    Außerdem müsste man dann den Anarchisten eine eigene Fläche zur verfügung stellen wo sie ihre Anarchie ausleben können,denn kein Westliches Land würde ohne weiteres in Anarchie verfallen.

  15. WenJuckts? says:

    “Der Satz:”Ein 20 € – Schein ist genau so viel wert, wie ein 20 € – Schein.” jagt mir den Angstschweiß auf den Rücken.”
    MÖP ! Satz nicht verstanden, bitte noch einmal lesen und versuchen, diesen in den Kontext einzuordnen….

    “”
    Inhaltlich völlig wertfrei, somit keines Kommentares würdig. Ich kann mir vorstellen, dass intelligentes Posten schwierig ist für jemanden, dessen gesamtes Universum von seiner eigenen Meinung begrenzt wird.

    Diagnose : Der Patient neigt zu krankhaft überzogenem ( nichtsdestotrotz völlig ungerechtfertigtem) Selbstwertgefühl.
    Therapie : Häufiger mal an die frische Luft gehen / sich nicht nur mit Menschen (?) umgeben, die 1. dümmer sind als der Patient 2. bekiffter als der Patient 3. beides zusammen.

    P.S. : Die Zapatisten-Bewegung in Mexiko XD … Ja ne, is klar… Geht es hier um sozialistische Bauernaufstände ? Oder sprichst du von der EZLN ? Hmmm, vielleicht würden einige Monate basisdemokratischer Fronarbeiten auf dem schlechtesten Acker Mittelamerikas dirhelfen, die Vorzüge eines Staates zu schätzen zu wissen…. Ziemlich einfach, nach Anrchie zu schriene, wenn man seine Beiträge schnell am eigene PC tippen kann, bevor man von Mami zum Abendessen gerufen wird…

  16. S131R says:

    Du sagst also, dass meine Beiträge einen Scheiss wert sind, weil ich angeblich ein wohlbehütetes Zuhause bewohne, ohne dass du überhaupt meine Lebensumstände kennst?
    So hast du auch keine Argumente gebracht, um deine Meinung zu untermauern, sondern mich nur persönlich angegriffen.
    Eine Abladestelle für derartige Beiträge findest du unter http://www.fettemama.org

    Und ein 20€ Schein ist nicht gleich 20€ wert. Wohl noch nie etwas von Inflation gehört. Niemand garantiert dir, dass du heute für deine 20€ von gestern das Angebot von Aldi anschaffen können wirst und es morgen den Wert beibehält, auch wenn du die Verpackung nicht öffnest.

    Und in dem ich auf persönliche Angriffe nicht mehr reagiere gebe ich dir dein verdientes Gefühl der Übelegenheit, Jemanden beim Dissen geschlagen zu haben.

  17. WenJuckts? says:

    Um genau zu sein, sage ich, dass du keinerlei feste Argumente für eine Anarchie gebracht hast. Hinweise auf eine Basisdemokratie mit sozialitischen Zügen sind von daher nicht zielführend, als da sie zum einen eben keine Anarchie sind und zum anderen im mitteleuropäischen Kultarraum mit einer extrem höheren Bevölkerungsdichte so nie anwendbar wäre. Deine Lebensumstände kenne ich weder, noch gehen sie mich was an.
    Die Argumente, warum meiner Meinung nach, Anarchie nicht funktionieren würde, sondern gegenteilig zum Tode unzähliger Menschen führe , habe ich weiter oben geschireben. Bisher auch ohne befriedigende Antwort.

    “Eine Privatwährung ist völlig ungeeignet, komplexe Wirtschaftsabläufe zu bedienen, da es keine Vergleichbarkeit gibt. Ein 20 € – Schein ist genau so viel wert, wie ein 20 € – Schein. Dies kann man von einer Goldmünze nicht behaupten, zumal die Karatzahl nicht offen erkennbar ist.”
    Was ich hiermit sagen will ist folgendes : Zwei 20€-Scheine haben zu einem beliebigen Zeitpunkt denselben Wert. D.h. (nehmen wir als Beispiel Zigaretten) egal wo ich einkaufen gehe, ich bekomme 5 Schachteln Kippen für jeden dieser Scheine, egal wo ich kaufe. Egal, ob ich mit ScheinA oder ScheinB in Laden1 oder Laden2 bezahle, ich bekomme dasselbe. Wir haben dem Geld gesellschaftlich eine bestimmten wert zugewiesen, welcher zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht verrückbar ist (Selbstverständlich könnte der Schein morgen shcon reltiv weniger wert sein. Das würde aber sowohl für ScheinA als auch für ScheinB gelten).
    Und genau das wäre bei einer Privatwährung ohne zentrale Steuerung nicht der Fall. Bei einer Goldmünze kann niemand abschätzen, wie hoch ihr wert ist, da man dafür eine genaurer Analyse der Zusammensetzung bräuchte. Somit sollte offensichtlich werden, dass man selbst bei kleineren Transaktionen, wie einem Einkauf im Supermakrt, Probleme mit der Wertschätzung einer solchen Währung kriegt.

  18. dude says:

    Du sagst also, dass meine Beiträge einen Scheiss wert sind, weil ich angeblich ein wohlbehütetes Zuhause bewohne, ohne dass du überhaupt meine Lebensumstände kennst?
    So hast du auch keine Argumente gebracht, um deine Meinung zu untermauern, sondern mich nur persönlich angegriffen.
    Eine Abladestelle für derartige Beiträge findest du unter

    Und ein 20€ Schein ist nicht gleich 20€ wert. Wohl noch nie etwas von Inflation gehört. Niemand garantiert dir, dass du heute für deine 20€ von gestern das Angebot von Aldi anschaffen können wirst und es morgen den Wert beibehält, auch wenn du die Verpackung nicht öffnest.

    Und in dem ich auf persönliche Angriffe nicht mehr reagiere gebe ich dir dein verdientes Gefühl der Übelegenheit, Jemanden beim Dissen geschlagen zu haben.

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    Als Unparteiischer muss ich Dir widersprechen. Du hast ihn nicht geschlagen. Und: Deine Beiträge sind einen Scheissdreck wert. leider. Nicht mal 20 Euro. *lach

  19. dude says:

    “Informiere dich einfach über die …Anarchie bei Wikipedia.”

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    Dort ist alles schön geordnet. Kein bisschen Anarchie. Oder meintest Du das Thema? Leider steht in der Wikipedia nichts über zwanghaft klugscheißende Dünnbrettbohrer wie Dich. :)