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Argumente gegen das Deutschlandlied – Geschichte und Gegenwart eines furchtbaren Lobliedes auf die deutsche Nation

Published on 15.06.2006 by Zelot
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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft verteilt in den kommenden Tagen an alle hessischen Schulen eine Broschüre gegen die deutsche Nationalhymne. Die GEW hat die Broschüre “Argumente gegen das Deutschlandlied – Geschichte und Gegenwart eines furchtbaren Lobliedes auf die deutsche Nation” aus dem Jahr 1990 zur WM neu aufgelegt. Die Hymne verbreite eine Stimmung des Nationalismus und der “deutschen Leitkultur”. Statt eines angeblich “natürlichen Patriotismus” bedürfe es in Deutschland einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Nationalismus auch in der Nationalhymne.

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Argumente gegen das Deutschlandlied – Geschichte und Gegenwart eines furchtbaren Lobliedes auf die deutsche Nation

Links extern:
GEW: „Nationaler Stimmungsmache keine Plattform bieten”
Broschüre gegen die deutsche Nationalhymne

25 Responses to “Argumente gegen das Deutschlandlied – Geschichte und Gegenwart eines furchtbaren Lobliedes auf die deutsche Nation”

  1. WenJuckts? says:

    Oh mein Gott, unter welchem Stein sind diese selbstgerechten Maden denn hervorgekrochen ? Nur gut, dass niemand einen feuchten Furz um die Spinnereien dieser Gutmenschen gibt.
    Ich habe es auf mich genommen, die ersten anderthalb Seiten dieses Machwerks zu lesen… Da kommts einem doch glatt hoch ! Man sollte einen eigenen Bundesstatt für diese Fantasten gründen, in der Hoffnung, dass wir geistig Gesunden vor weiteren “kulturellen bereicherungen” wie dieser verschont bleiben.

  2. Noblease says:

    was ist denn an ” isch liebe deutsche land, isch liebe deutsche land, isch- liebe- deutsche land ” so schlimm

  3. Buchstabensuppe says:

    95% der Schüler von heute wissen doch eh nicht, wie es nach “Deutschland Deutschland über alles…” weiter geht, die können mit der Broschüre also doch gar nichts anfangen.
    Was für ein Unsinn, vllt sollten wir mal wieder in Frankreich einmarschieren, weil die in ihrer Hymne sich selbst preisen… wer weiß.

  4. Hakuna says:

    ,,…wenn es steht zum Schutz und trutze,brüderlich zusammen hält!”

    Mal angenommen die schaffen es durch verblendungen,volksverhetzungen und Propaganda einen debilen Politiker dazu zu bringen dieses Lied
    zu verbieten.

    Ich denke mal der deutsche Teil des deutschen Volkes wird ,vielleicht alleine aus Protest, das Deutschlandlied weitersingen.
    Dann als Schocker eventuell sogar die,böse,böse, erste Strophe *trommelwirbel*

  5. Noblease says:

    druckt mal die hymen von den schluchtenscheissern ab !
    dann wird euch spei uebel.

  6. Noblease says:

    ps. die erste strophe ist history , da der umschriebene deutschsprachige berreich , der ersten strophe , durch etnische seuberung in den meisten teilen kein deutschsprachiges wesen mehr anzutreffen ist .

  7. Heckenschütze says:

    Ohh mein Gott!
    Was für Hirnverbrannte Idioten die unseren tollen gerade neu aufgeflammten Nationalstolz gleich wieder zerstören wollen weil sie sich selbst noch nicht genügend mit der Vergangenheit auseinandergesetzt haben und das jetz aber nicht alleine nachholen wollen.
    Das Deutschlandlied wurde nicht geschrieben um dem Nationalsozialismus zu dienen sondern bereits lange zuvor. Können die sich überhaupt noch dran erinnern das es auch vor der NS Zeit ein Deutschland gab? JA! das gab es wohl… und überhaupt hab ich die Schnauze voll von Stigmatisierung irgendwelcher Art im Bezug auf den Holocaust (dummes Wort). Die Allierten haben selbst nicht besser gehandelt als sie die nach UN-Recht als Völkermord anzusehende Vertreibung in Gang setzten.
    Briten, Amies, Franzen, Polen, Tschechen, Slowaken, Türken, Russen… ja die halbe Welt besteht aus Völkermördern!
    Warum sollen aber bloß wir ein schlechtes Gewissen haben und uns schämen?

  8. O'Connor says:

    Die wahrscheinlich hetzerischste Nationalhymne ist ja wohl immernoch die Französische… Also warum aufregen über dieses Lied:

    Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt,
    Wenn es stets zu Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält
    Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt.
    Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt

    Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang
    Sollen in der Welt behalten ihren alten schönen Klang,
    Uns zu edler Tat begeistern unser ganzes Leben lang.
    Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!
    Danach lasst uns alle streben brüderlich mit Herz und Hand!
    Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand;
    Blüh’ im Glanze dieses Glückes, blühe, deutsches Vaterland!

    Man müsste nur die Namen der Flüsse in der ersten Strophe ändern und schon fühlt sich kein Franzose oder Pole mehr beleidigt.

  9. O'Connor says:

    Ach ja:
    “Die ersten beiden Strophen zu singen hat daher zwar keinen Bezug zur deutschen Nationalhymne, ist aber auch nicht, wie gelegentlich behauptet, in der Bundesrepublik Deutschland verboten.”

    Also keine Panik, nur BILd-Leser werden euch schlagen und verteufeln.

  10. Noblease says:

    Also keine Panik, nur BILd-Leser werden euch schlagen und verteufeln.

  11. S131R says:

    Was ist daran nicht zu verstehen:

    “Die billigste Art des Stolzes ist hingegen der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein.”

    Du kannst ja ruhig in Deutschland leben und unsere günstige Lage auf unserem Planeten lobpreisen aber sonst hast du auf nichts stolz zu sein.
    Die Vorfahren der Deutschen sind doch nur durch Zufall hierher gekommen.

  12. Buchstabensuppe says:

    Es geht dabei doch nicht um Stolz oder Vorfahren. Es gibt zahlreiche Facetten zwischen Stolz und Scham und ich denke, dass sich niemand für seine Herkunft (nein, nichtmal für eine deutsche!) schämen müssen sollte!

    Das einzig gute an Deutschland ist das Reinheitsgebot, trotzdem kein Grund, eine dermaßen lächerliche Hymnen-Diskussion vom Zaun zu brechen.

  13. Heckenschütze says:

    Wer stolz auf seine Nation ist, ist doch gleichzeitig auch Stolz auf sich selbst schließlich ist er Teil dieser Nation! Die eigene Nation umfasst zudem die Heimat auf die man stolz sein sollte. Heimat war nicht zu unrecht einst das deutsche Wort des Jahres gewesen. Heimatstolz und Nationalstolz sind nach meiner Auffassung nach mit der Freude in diesem Land, dieser Region, dieser Stadt, diesem Dorf aufwachsen zu dürfen verbunden. Die Freude an all dem Teil haben zu dürfen und aktiv an daran mitwirken zu dürfen.

  14. Hakuna says:

    sehr schön formuliert Heckenschütze, ohen es allgegenwärtig zu spüren setzt du dich für andere Gleichgesinnte ein und hilfst der Nation zu größe, größe auf die du dann stolz sein kannst.
    Baut man hingegen erst garkeinen Stolz auf wird auch keiner etwas für dieses Land tun.

    Ich bin stolz auf meiner Väter Land ;-)

  15. Buchstabensuppe says:

    Stolz sein kann man auf eigene Leistungen; irgendwo geboren zu sein ist allerdings keine nennenswerte Leistung.
    Stolz sein kann man auf eine Gemeinschaft im engeren Sinne, der man angehört. Eine “Nation” ist nur eine Verwaltungsebene. Und warum sollte man auf seine “Heimat” stolz sein? Meine einzige Freude hier ist, dass ich weg bin, sobald ich mein Abitur habe.
    Etwas “für dieses Land” tun? Vielmehr sollte man etwas für die Menschen tut… und dafür bedarf es weder einer Nation, noch einer Hymne.

  16. Hakuna says:

    Tja,du sagst etwas für die Menschen zu tun wäre das richtige.
    Und was genau macht eine Nation aus?
    Das Volk das dadrin lebt.
    Also tue ich mein bestes damit es mir,meinen Nachbarn und somit auch dem Volk besser geht. Wenn ich etwas für den ,,Staat” tue,dann meine ich damit nicht die Verwaltungsebene sondern das Volk.
    Das man keine Nation braucht um den Menschen gutes zu tun mag stimmen, aber macht es nicht viel mehr freude jemanden in einer Gemeinschaft zu helfen um es dann irgendwann vergütigt zu bekommen?

    Aber deine Aussage das deine einzige Freude an diesem Land die ist, das du die Freiheit besitzt auszuziehen, dann musst du wohl Blind vor Unglück sein.

    Außerdem gibt dir dieser ,,Nationalstolz” manchmal ein wirklich berrauschendes Gefühl, es mag sich jetzt beinahe nach Faschismus-light anhören – aber fühlts du denn garkein ergreifendes Gefühl der Freude wenn du mit Hunderten einen ,quasi, gemeinsamen Sieg feiern kannst?
    Wenn du als Teil einer Gruppe etwas Großes geschafft hast?

    Deutschland mag vielleicht nicht das schönste Land sein, aber wenn ich es tun kann, dann will ich meinen – wenn auch kleinen – Teil dazu beitragen das es nicht an Schönheit verliert.

  17. S131R says:

    “Das man keine Nation braucht um den Menschen gutes zu tun mag stimmen, aber macht es nicht viel mehr freude jemanden in einer Gemeinschaft zu helfen um es dann irgendwann vergütigt zu bekommen?”
    Nach Kant handelst du somit unmoralisch. Du müsstest den Menschen aus Prinzip helfen, da es das ethische Gesetz so erfordert, ohne zu erwarten etwas im Gegenzug zu erhalten.

  18. Hakuna says:

    Ethik wurde bestimmt von Kant erdacht und ,,erfunden”. Wenn er das sagt wirds wohl stimmen.

    Wenn der Mensch dem ich helfe mir danach nie helfen wird, weil er denkt das ich sonst laut Kant unmoralisch handle ist im Endeffekt noch um einiges unmoralischer weil er mir deshalb nicht hilft.
    Wenn mir jemand hilft, dann gebietet meine Ehre mir es diesem Menschen irgendwann zu vergüten.

    So, was Kant sagt ist mir eigentlich relativ egal, ich lebe mein Leben nach MEINEN ethischen Vorstellungen, und nicht wie sie mir jemand vorsetzt.

  19. Buchstabensuppe says:

    Ach du Schande, denkst du etwa bei jeder Handlung über Kant nach? Um stets und immer nach dem katgeorischen Imperativ zu handeln, dürftest du morgens nichtmal aufstehen… Wer nicht eigennützig denkt und handelt, denkt und handelt wenig menschlich. Mit anderen Worten; jeder das gegenteil von sich behauptet, ist ein Heuchler.

    So. Trennen wir mal die Begriffe. Der “Staat” ist nichts weiter als eine Verwaltungsebene, der ich ohne vorher gefragt worden zu sein unterstehe und der ich gegenüber allein relativ machtlos bin. Welche furchtbare Institution, ohne die es jedoch noch düsterer aussehen würde.

    Du benutzt den Begriff “Volk”. Was ist denn “das Volk”? Ein schrecklich schwammiger Begriff, leicht misbrauchbar. Sind alle Menschen in Deutschland “das Volk”, sind nur deutsche ein Volk, oder gar alle weißen? Alle Christen? Alle Europäer? Alle die Wählen dürfen oder sogar alle, die sich zugehörig fühlen?

    “Die Nation” ist doch nur der Schatten einer Abstraktion. Irgendwo zwischen Volk und Staat. Ein Garnichts, dass aber immerhin noch eine Hymne hat. Ein paar Menschen sind Stolz drauf und die weniger gebildeten brüllen Hurra, wenn ihr Führer davon spricht.

    Worauf willst du beim “Sieg feiern” hinaus? Ich hatte eigentlich vor, mich vorm Bund zu drücken.

  20. Ja man kann gegen das Deutschlandlied sein und das zu allererst wenn man eh nicht singen kann! Eine wohltuende Heldentat diese verkrüppelte Hymne zu hassen. Es ist ganz Toll so Links zu sein weil man glaubt das die Schuld damit in irgend einer Weise abgearbeitet wird?
    Noch toller ist es sein Land zu hassen weil man ja eh seinen Vater hasst!
    Die Vaterhasser sind eh die Größten weil sie leider nie zu Männern werden können da der Vater halt 50% in einem ausmacht!
    Ach ein wenig schwul ist auch ganz … oder weibisch grausam … !
    Nation ist eine Abstraktion so wie Familie eine Abstaktion ist oder die Liebe zu sich selbst!
    Alles ist Abstraktion und in Wirklichkeit ist man des Lebens allseits müde!

  21. Hakuna says:

    Holladiewaldfee.

    “Sieg feiern” – was hat das mit der bundeswehr zu tun?
    Selbst wenn du mit deiner Klasse oder Arbeitsgruppe
    für eure besondere Mühe gelobt wirst ist das schon ein Sieg.
    Wenn du beim Handball,Völkerball,Fußball..etc. gewinnst
    hast du den Sieg errungen.
    Wenn du endlich zur erkenntnis gekommen bist das das Deutschlandlied
    überhaupt nichts mangelhaftes hat ist dir ein witerer Sieg gewiss ^_^

    Man merkt das die Argumente schwächeln,plötzlich sind die Patrioten wieder die dummen des Volkes. Dürfen dumme Menschen nicht stolz auf ihr Land sein? Ganz schön menschenfeindlich.

    und die Nation ist NICHT nur ein Schatten. Grade zur WM müsste man doch merken das uns alle das gleiche Ziel verbindet. Weil wir deutsch sind
    und weil wir FÜR Deutschland sind.

  22. [DE] Xooyoo says:

    WM Kuriositätenkabinett IV – Weg mit der Nationalhymne…

    So jetzt mal ohne Scheiß, es gibt in Deutschland Organisationen die unsere Nationalhymne komplett abschaffen wollen!
    Wer das nicht glaubt soll einfach mal auf der Seite der Homepage der GEW – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft vorbei…

  23. Buchstabensuppe says:

    Hab ich irgendwo gesagt, dass ich gegen die Nationalhymne bin? Nein, die Diskussion ist lächerlich.

    Und was hat ein sportlicher Sieg mit meiner Nation zu tun?
    Nationalisten sind in der Regel die Dummen… oder sagen wir lieber -die Verblendeten- des “Volkes”. Es ist normal, dass man seine Heimat mag, vielleicht sogar liebt, sich dort gern aufhält, wegen der Natur oder der Mentalität der Menschen. Aber an welcher Stelle spielt hier nun die “Nation” eine Rolle?

    Der letzte Absatz ist mir völlig schleierhaft, von welchem “gleichen Ziel” redest du? Was bedeuted “deutsch sein”?

  24. Hakuna says:

    Das gleiche Ziel? Sobald du Fan deiner Mannschaft bist hast du ja wohl als Ziel
    den Sieg mit der nationalelf zu feiern, mit denen allen die noch dahinter stehen. Das Ziel des Deutschen,der seine Heimat ,,liebt” sollte es doch sein, dieses Land zu verbessern und zu schützen.

    Du sprichst von Verblendung, ohne zu wissen ob du selber nicht auch verblended bist. Man kann NIE jemand anderes als Verblendet betiteln weil man nie weiß wie verblended man selber grade ist.

    Was deutsch sein bedeutet lässt sich leider schwer formulieren,es gibt keine eindeutige moderne Definition was das betrifft, höchstens Anhaltspunkte.
    Aber man fühlt doch wer sein Land liebt und wers nicht tut…

  25. Hans im Glueck says:

    Deutsch ist wer einen deutschen Pass besitzt.