Politiker Stopp

Zitat des Tages – Edmund Stoiber

Published on 22.06.2006 by Zelot
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Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte sie auch.

Edmund Stoiber

StarTrek Folge 46176: “Gefangen im Netz der GEZ-Fahnder”

Published on 16.06.2006 by Zelot
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Der Weltraum. Wir schreiben das Jahr 2006, Sternenzeit: keine Ahnung.
Wieder einmal ist das Raumschiff Enterprise unterwegs in den endlosen Weiten des Aethers. Ploetzlich – von einem lauten “Blirrrr” begleitet – taucht auf dem Hauptbildschirm der boese GEZ-Mann auf. Mit seinen Heerscharen marodiert er im gesamten Sternbild “Grosse Nervensaege” herum, manche sprechen gar von einer “Plage”. Mit finsterer Miene die Frage “Heute schon gezahlt? Ist Ihr Hauptschirm eigentlich angemeldet? Und der Visor?”.
Natuerlich bleibt unseren wackeren Sternen-Streitern nichts anderes uebrig, auf den “Nuke”-knopf zu druecken, um die Bedrohung ein-fuer-allemal in Sternenstaub zu verwandeln.

Haenk

Links extern:
StarTrek Folge 46176: “Gefangen im Netz der GEZ-Fahnder” – News-Forum

Argumente gegen das Deutschlandlied – Geschichte und Gegenwart eines furchtbaren Lobliedes auf die deutsche Nation

Published on 15.06.2006 by Zelot
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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft verteilt in den kommenden Tagen an alle hessischen Schulen eine Broschüre gegen die deutsche Nationalhymne. Die GEW hat die Broschüre “Argumente gegen das Deutschlandlied – Geschichte und Gegenwart eines furchtbaren Lobliedes auf die deutsche Nation” aus dem Jahr 1990 zur WM neu aufgelegt. Die Hymne verbreite eine Stimmung des Nationalismus und der “deutschen Leitkultur”. Statt eines angeblich “natürlichen Patriotismus” bedürfe es in Deutschland einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Nationalismus auch in der Nationalhymne.

Download als PDF:
Argumente gegen das Deutschlandlied – Geschichte und Gegenwart eines furchtbaren Lobliedes auf die deutsche Nation

Links extern:
GEW: „Nationaler Stimmungsmache keine Plattform bieten”
Broschüre gegen die deutsche Nationalhymne

Zitat des Tages – Anarchismus

Published on 15.06.2006 by Zelot
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Warum ist unsere Fahne schwarz? Schwarz ist der Schatten der Negation; die schwarze Fahne ist die Negation aller Flaggen. Es ist eine Verneinung des Nationalismus, welcher die Menschheit gegen sich selbst ausspielt und die Einheit aller Menschen negiert. Schwarz ist die Stimmung der Wut, der Empörung über all die grauenhaften Verbrechen an der Menschlichkeit im Namen der Treue zu dem einen oder dem anderen Staat. Es ist die Wut und Empörung über die Beleidigung menschlicher Intelligenz durch Scheinheiligkeit, Heuchelei und billige Machenschaften der Regierungen. Schwarz ist auch die Farbe der Trauer; die schwarze Fahne, welche die Nationen zu Nichte macht, betrauert die Opfer, die ungezählten Millionen Ermordeten in Kriegen im Inneren wie Äußeren zum Ziele noch größeren Ansehens oder Macht eines Staates. Sie betrauert jene, deren Arbeit ausgebeutet (besteuert) für das Abschlachten und die Unterdrückung anderer Menschen. Sie betrauert nicht nur den Tod der Körper, sondern auch die Lähmung des Geistes in autoritären und hierarchischen Systemen; sie betrauert die Millionen stillgelegten Hirnzellen ohne Chance, jemals die Welt zu erhellen. Es ist eine Farbe untröstlichen Schmerzes. Aber Schwarz ist auch schön. Es ist eine Farbe der Bestimmung, der Entschlossenheit, der Stärke, eine Farbe, die alle anderen Farben bestimmt und definiert. Schwarz ist die mysteriöse Umrahmung der Keimung, der Fertilität, des Nährbodens für neues Leben, welches sich stets im Dunkeln bildet, erneuert und reproduziert. Die Saat in der Erde, der seltsame Weg von Spermien, die geheimnisvolle Reifung des Embryos in der Gebärmutter, all dies wird umgeben von schützendem Dunkel.

Howard Ehrlich “Reinventing Anarchy, again”

Vorrundenaus 2006 – Zu schön, um wahr zu sein

Published on 14.06.2006 by Zelot
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Fußball verdeutlicht nicht nur gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse sondern verstärkt diese auch. Fußball schafft einen Raum, in dem zum Beispiel Nationalismus und Sexismus besonders offensiv und aggressiv ausgelebt werden. Bei Fußballspielen ist es selbstverständlich und gesamtgesellschaftlich legitim »für Deutschland« zu sein. Und dass Fußball nichts für Frauen ist, fußballspielende Frauen langweilig anzusehen sind und weibliche Fußballfans nur dann akzeptiert werden, wenn sie sich entweder besonders gut mit der Materie auskennen oder besonders wenig an haben, scheint ebenfalls allgemeingültig.

Links extern:
Vorrundenaus 2006

Homeland Security Advisory System

Published on 14.06.2006 by Zelot
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Für die Horde

Published on 14.06.2006 by Zelot
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Zitat(e) des Tages – Patriotismus und Nationalstolz

Published on 13.06.2006 by Zelot
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Die billigste Art des Stolzes ist hingegen der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein

Arthur Schopenhauer

Der Patriotismus ist die letzte Zuflucht, an die sich der Strauchdieb klammert

Samuel Johnson

Patriotismus, der: Entflammbarer Müll, der für die Fackel des Ehrgeizlings bereit liegt, welcher seinen Namen ins rechte Licht gerückt sehen will.

Ambrose Bierce Aus dem Wörterbuch des Teufels

Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.

Johann Wolfgang von Goethe

Patriotismus ist die Tugend der Bosheit!

Oscar Wilde

“Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalt und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg; ich möchte mich lieber in Stücke schlagen lassen, als mich an einem so elenden Tun beteiligen!

Albert Einstein

Diejenigen Tugenden werden am lautesten gepriesen, zu deren Ausübung weder Gedankenarbeit, noch Energieentfaltung, noch Selbstüberwindung gehört, vor allem also diese beiden: Patriotismus und Gottesfurcht

Arthur Schnitzler