Politiker Stopp

Politische Autisten – Angela Merkel

Published on 12.03.2006 by Zelot
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Dass es der studierten Physikerin da in Sachen Cebit noch ein wenig an Übung fehlte, hatte man schon am Vorabend bemerkt. Da produzierte sie Zitate der eher lustigen Sorte, etwa als sie entdeckte, dass die Zeit der Mainframe-Großrechner vorbei sei und sich Netzwerke aus vielen Kleinrechnern viel eher bewährten. Das, folgerte sie, könne als Vorbild für die Politik dienen – viele Kleine statt weniger Große? Das technische Modell der Achtziger?

Volksnäher und verständlicher fielen da ihre Ratschläge für die Hardware-Hersteller aus, die sie heute an verschiedenen Ständen verteilte: “Wir brauchen einfache und bequeme Sachen, die dem gesunden Menschenverstand einleuchten”, konstatierte sie da etwa. “Denken Sie es nicht so sehr von der Technik, sondern denken Sie es immer von dem, der dann voller Hoffnung in den Laden geht und zu Hause plötzlich mutterseelenallein mit der Gebrauchsanweisung steht.”

Dass ihr das ausgerechnet am Stand des Handy-Herstellers Motorola – berühmt-berüchtigt für schicke, kleine Produkte mit kryptischen Benutzermenüs – einfiel, bewies den klaren, pragmatischen Blick der Kanzlerin. Den wenig diplomatischen, aber erfrischend ehrlichen Satz, sie sei “nicht so für kleine Handys, weil ich die in der Handtasche wieder suchen muss”, hätte man gern noch anderen Ständen gehört. Nichts ist lustiger als Marketing-Manager mit eingefrorenem Lächeln.

“Die Möhre, wie geht das?”

Angela Merkel zum Thema RFID

Lieber g, dass ist nicht Witzig, erfrischend, oder Volksnah, was Angela Merkel hier von sich gibt.
Es ist erbärmlich.

Links extern:
Kanzlerins Messerundgang: “Die Möhre, wie geht das?” – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

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