Krieg der Kulturen – Keinen Millimeter zurückweichen
Published on 10.03.2006 by ZelotTags: Clash of Civilizations, Islam, Kunst, Zensur
Hamburg will den Kubus des Künstlers Gregor Schneider, der der Kaaba ähnelt, ausstellen.

Hamburg will den Kubus des Künstlers Gregor Schneider, der der Kaaba ähnelt, ausstellen.
Als libertärer Anarchist ist man es gewohnt, zwischen den Fronten im Krieg der Kulturen zu stehen. [1]
Die Reaktion des linken Spektrums auf das Manifest der 12 [2] zeigen eindeutig in welcher ideologischen Sackgasse sich diese mit ihren linken Orthodoxien befinden.
Immer noch weigern Teile des linken Spektrums die nicht Menschenrechtskonformen, geradezu Menschenrechtsfeindlichen, Aspekte verschiedenere Kulturen (dies ist im aktuellen Fall die islamische Kultur) offen anzuprangern.
Intoleranz darf nicht toleriert werden. Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit.
Das mag Paradox klingen, dass mag militant klingen, aber Freiheit muss unter umständen auch militant verteidigt werden. Ein bisschen Freiheit und ein bisschen Menschenrecht gegen nicht.
In dieser Hinsicht bin ein Anhänger der GPL-Philosophie. Die Kultur des Humanismus, der Menschenrechte, der Aufklärung und der Säkularisierung (auch bekannt als westliche Kultur) steht quasi unter GPL Lizenz.
Die GPL Lizenz garantiert die Freiheit von Software dadurch, dass sie dem Softwareentwickler die Freiheit nimmt, die Software Unfrei zu machen.
Auch die westliche Kultur darf Unfreiheit und Unterdrückung nicht dulden.
PS: Dieser ganzer militärischer Jargon, steht mir inzwischen bis zum Hals!!!
TP: Gegen den “religiösen Totalitarismus” des Islamismus
taz 4.3.06 Die neue Totalitarismus-Debatte
TP: Tatmotiv Ehre
Wiedereinmal setzt bei konservativen Politkern der autoritärer Beißreflexe ein.
Wiedereinmal soll es einen Anlauf geben, so genannte Killerspiele zu verbieten.
Einer der immer wieder vorgebrachten Vorwürfe gegen solche Spiele ist der, dass Spieler nicht zwischen Realität und virtueller Realität unterscheiden können.
Nun, eine Reihe konservativer Politiker können dies definitiv nicht. Anders kann ich mir nicht erklären, wie z. B. bei der Folterdiskussion, von verschiedenen konservativen Politikern, immer wieder Hollywood Szenarien herangezogen werden (tickende Atombombe in einer Großstadt), um Folter zu legitimieren.
Hier haben einige Leute zu viel 24 gesehen.
heise online – CDU-Innenminister fordern Verbot von “Killerspielen”
Auf Gamasutra ist ein Artikel über Weird Worlds: Return To Infinite Space erschiene.
Weird Worlds gehört zu dem Genre der 4X Spiele und wird von Digital Eel entwickelt. Der Artikel geht nicht so sehr auf das Spiel ein, als vielmehr die Schwierigkeiten kleiner Softwareentwickler sich in der Spieleindustrie durchzusetzen.
Gamasutra – Feature – “Road To The IGF: Rich Carlson, Digital Eel (Weird Worlds)”
Weird Worlds: Return To Infinite Space
Digital Eel