Politiker Stopp

Erfurt und die Folgen, oder Gegen das Vergessen

Published on 14.08.2002 by Zelot
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Erfurt ist Blut von gestern und eines der schrecklichsten Verbrechen der letzen Jahrzehnte tritt mehr und mehr in Vergessenheit:
Die größte und weitreichensten Lügen- und Hetzkampagne gegen Computerspiele und deren Spieler in der Geschicht.

Kill More People.de hat bereits mehrfach die Lügen der Medien aufgedeckt.
Mit der Aktion “(Action)Gamer für Gewalt und Terror” hat Kill More People.de eine Plattform geschaffen, um eben diese Lügen, die Manipulationen der menschlichen Masse, die Unfähigkeit der Politiker und vor allem eine Richtigstellung von Fakten zu publizieren.
Dies wird von Kill More People.de auch weiterhin betrieben werden.

An dieser Stelle ein Zitat von Professor Golgauer, vielen nur bekannt als “Der Opa” bekannt:

“Die Seelen der Kinder werden durch die Medien vergiftet. Wird ihnen dieses Gift entzogen, so sind ihre Seelen wieder unschuldig”

Schon die Wortwahl lässt den Fanatismus erahnen, der hinter diesen Aussagen steckt. Ein wenig anders intoniert, und sie hätte auch aus dem Munde des Führer kommen können.

Dass lässt die Frage aufkommen, was passiert wäre, wenn das Thema nicht in der Tagespolitik und im Wahlkampftheater untergegangen wäre? Was wäre passiert, wenn aus der Unwissenheit und der Angst der menschlichen Masse purer Hass auf Computerspieler geworden wäre?

Wären Computerspiele öffentlich verbrannt worden?
Wären LAN Party von der PoliSSei oder von einem aufbrachten Mob gestürmt und in Brand gesteckt worden?
Wären Computerspieler als eine Gefahr für den Volkskörper eingestuft worden und in Konzentrationslager gekommen?
Gäbe es Nürnberger Geistesgesetze zur Psychohygiene?

Keiner weiß es, aber die Anzeichen waren erschreckend.

Die menschliche Masse vergisst sehr schnell, in diesem Fall möglicherweise zum großen Glück der Computerspieler.

Aber, Kill More People.de vergisst nicht, denn eine derartige Lügen- und Hetzkampagne gegen Computerspiele und deren Spieler könnte sich jederzeit wiederholen und darf deshalb nicht in Vergessenheit geraten.

Kill More People.de ist deshalb gegen das Vergessen und für eine aktive Kulturen des Gedenkens, der Erinnerung und der Trauer.
Bereits heute leistet Kill More People.de mit “(Action)Gamer für Gewalt und Terror” wichtige Aufklärungs- und Trauerarbeit, doch dass ist nicht genug.
Kill More People fordert Gedenk und Erinnerungsstätte im ganzen Land und eine Zentrale Gedenkstätte, mit düstere Erlebnisarchitektur mitten auf dem Protsdamerplatz, die, in bester Baulage, Millionen von Steuergeldern kosten soll.

Des Weiteren findet ihr unter externe Links eine Sammlung von interessanten Artikel zum Thema “Erfurt und die Folgen”.

Links extern:
Telepolis: Jugendschutz nach Erfurt: das dicke Ende kommt noch
Telepolis: Rettet das Abendland! Jetzt!

Telepolis: Vorbild: Gewalt im Computerspiel

Telepolis: Death’s a game
Heise News-Ticker: Bundesprüfstelle will Auktionshäuser auf den Index setzen
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FAZ Artikel über die ARD Doku “Kriegsspiele”
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