Politiker Stopp

Erfurt …

Published on 27.06.2002 by Zelot
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… und die Folgen.

Bei Telepolis sind wieder eine Reihe interessanter und kritische Artikel zum Thema Erfurt und die Folgen erschienen, ebenso in der Märkischen Zeitung wobei sich letztere Hauptschlich mit der Volksverhetzende Berichterstattung über Ego Shooter beschäftig.

Auch sehr interessant:

Eine aktuelle Studie, die an der Universität Münster erstellt wurde, widerspricht dem einfachen Ursache-Wirkung- Modell. Vielmehr unterscheidet der Autor der Studie, Manuel Ladas, danach, wie die Gewaltdarstellungen wahrgenommen werden.
Während ein unbedarfter Zuschauer, der nicht selbst am Spiel teilnimmt, das Geschehen eher mit anderen bildhaften Darstellungen von Gewalt beispielsweise im Fernsehen gleichsetzt, nimmt der Spieler die virtuelle Gewalt “stark ästhetisiert, empathiefrei und rein funktionalistisch” ohne Verbindung zu realer Gewalt wahr.
Das Spiel wird als “spannender, herausfordernder Wettkampf” gesehen, der die “schadensfreie virtuelle Simulation von Macht und Kontrolle” ermöglicht. Besonders gut gelingt den Spielern die Abgrenzung zur Realität bei den nun heftig kritisierten 3D-Shootern, so die Studie, für die unter anderem 2142 Computerspieler schriftlich befragt wurden.

Links extern:
Telepolis: Vorbild: Gewalt im Computerspiel
Telepolis: Produkthaftung von Spieleherstellern?
Telepolis: Im Kopf eines Soldaten
Märkische Zeitung: Sündenbock gesucht, Counter-Strike gefunden

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